Pferdekopf und Probesterben: Warum Volksbanken Private Banking anbieten

Shownotes

Marc Weegen kümmert sich beim Bundesverband der Volksbanken Raiffeisenbanken um das blauorange Zeichen mit dem V mit dem Pferdekopf und schaut mit Hans-Dieter Sehlleier, Abteilungsleiter Private Banking in der Vereinten Volksbank, auf das zu Ende gegangene Internationale Jahr der Genossenschaften. Und was das Thema Probesterben mit Zukunftsplanung zu tun hat …

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten

Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte, einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten, stellen wir Ihnen vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

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Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast bei Verblüffen Private,

Ralf Bröker: dem Private Banking-Podcast der Vereinten Volksbanken, mein Kollege Hans-Dieter Seeleier.

Hans-Dieter Sehlleier: Hallo.

Ralf Bröker: Und vom Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland, Marc Wegen.

Marc Weegen: Einen wunderschönen guten Tag.

Ralf Bröker: Das internationale Jahr der Genossenschaften ist zu Ende gegangen und wir haben

Ralf Bröker: mit vielen Partnern aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe,

Ralf Bröker: aus dem genossenschaftlichen Verbund gesprochen und heute schauen wir einmal

Ralf Bröker: ein bisschen zurück auf dieses internationale Jahr der Genossenschaften.

Ralf Bröker: Und wir schauen aber auch nochmal darauf, was Private Banking eigentlich in

Ralf Bröker: so einer Volksbank zu suchen hat.

Ralf Bröker: Marc, bevor wir das tun, erzähl doch mal ein bisschen, was machst du denn da

Ralf Bröker: überhaupt vom Bundesverband?

Ralf Bröker: Und was hast du für eine Beziehung zum Beispiel zur Vereinten Volksbank nach Dorsten?

Marc Weegen: Also zuerst mal, ich bin schon über 50 Jahre Teil der Volks- und Reibersche Banken.

Marc Weegen: Das sieht man jetzt zwar nicht an, aber mein Opa hat mich am Tag nach der Geburt

Marc Weegen: als Mitglied bei einer lokalen Volksbank angemeldet. Also ich komme von einem

Marc Weegen: kleinen Dorf aus dem Westerwald und da war das sozusagen so Usus.

Marc Weegen: Und mittlerweile darf ich seit fast 15 Jahren mich um diese tolle Marke kümmern.

Marc Weegen: Das machen wir in Berlin. Es

Marc Weegen: gibt dort einen sogenannten Bundesverband der Volksbanken Reifeisenbanken.

Marc Weegen: Und wir versuchen die fast 650 eigenständigen Volksbanken, Reifeisenbanken von Husum über Flensburg,

Marc Weegen: über Frankfurt, über Oberammergau bis natürlich auch nach Dorsten bei gewissen

Marc Weegen: Sachen zu unterstützen.

Ralf Bröker: Du bist also sozusagen Hüter von Blau-Orange und von diesem seltsamen Zeichen,

Ralf Bröker: das so aussieht wie ein V mit dem Pferdekopf dran.

Marc Weegen: So ist es. Es ist ja in Deutschland auch besonders, dass die Volksbanken und

Marc Weegen: Reifeisenbanken auch zusammen sind.

Marc Weegen: In anderen Ländern, wie zum Beispiel Österreich, sind die gar nicht zusammen.

Marc Weegen: Und seit rund 25 Jahren gibt es auch ein gemeinsames Markenzeichen.

Marc Weegen: Das ist sozusagen die Hochzeit aus dem Markenzeichen der Reifeisenbanken.

Marc Weegen: Und der Volksbanken und den Pferdekopf hat man vom damaligen Zeichen der Raiffeisenbanken

Marc Weegen: übernommen, das sogenannte Giebelkreuz.

Marc Weegen: Und ich bin mir sicher, wenn man hier noch über das Land fährt und manche alten

Marc Weegen: Stallungen und Höfe sieht, dann sieht man oben noch dieses Giebelkreuz.

Marc Weegen: Und genau daher kommt auch dieser Pferdekopf, den wir heute immer noch mit Stolz

Marc Weegen: in unserem Markenzeichen tragen.

Marc Weegen: Und so gibt es gar nicht mehr viele Marken, die noch so eine Geschichte haben.

Marc Weegen: Aber das ist bei uns schon, finde ich, toll. Und deshalb stehe ich auch jeden

Marc Weegen: Tag gerne auf und arbeite für diese Marke.

Ralf Bröker: Du kommst aus dem Westerwald, hast du gesagt, ursprünglich, bist jetzt in Berlin,

Ralf Bröker: hast aber noch eine besondere Beziehung nach Nordrhein-Westfalen.

Marc Weegen: Mehrere sogar. So ein bisschen hier aus der Ecke kommt meine Frau und wir nehmen

Marc Weegen: heute auf, es ist kurz vor Weihnachten und ich musste heute Morgen dran denken vor rund 25 Jahren.

Marc Weegen: Ich habe meine Freundin gerade kennengelernt. Sie kommt aus einem Pfarrershaushalt.

Marc Weegen: Sie hat drei ältere Brüder.

Marc Weegen: Dann habe ich mein erstes Weihnachten in der Nähe von Lengerich in Lien gefeiert.

Marc Weegen: Und dann saß ich am 23. Abends am Tisch und dann saßen mir so drei Brüder gegenüber,

Marc Weegen: die sehr skeptisch waren.

Marc Weegen: Und dann haben sie gesagt, boah ey, so einen Banker, den wollen wir gar nicht

Marc Weegen: haben. Was willst du eigentlich hier?

Marc Weegen: Und dann habe ich gesagt, wisst ihr was, ich bin kein Banker.

Marc Weegen: Ich bin Genossenschaftsbanker. Das ist nämlich eine ganz andere Geschichte.

Marc Weegen: Wir zahlen unsere Steuern hier vor Ort. Eure Kumpels machen bei uns Ausbildung.

Marc Weegen: Wenn wir eine Filiale umbauen, dann machen wir das mit Handwerkern aus der Region.

Marc Weegen: Wir können nie übernommen werden von irgendwelchen Staatsfonds aus anderen Ländern.

Marc Weegen: Unsere Bank gehört den Mitgliedern und wir haben nichts mit der Politik zu tun

Marc Weegen: und so weiter und so fort. Dann habe ich gedacht, so euch drei sage ich jetzt

Marc Weegen: erstmal, dass Banker nicht gleich Banker ist.

Marc Weegen: Mittlerweile sind wir eigentlich ganz gute Schwager und sozusagen anhaltliche

Marc Weegen: Schwagerbeziehungen und mittlerweile haben wir drei Kinder und wir kommen jetzt ganz gut zurecht.

Ralf Bröker: Das heißt, das Genossenschaftliche hat dir dann eben auch in familiären Dingen geholfen, ne?

Marc Weegen: In den meisten, ja. Aber die gleiche Sache ist auch, wenn wir zum Beispiel mit

Marc Weegen: den drei Kindern den ersten Elternabend haben oder den ersten Abend im Hort.

Marc Weegen: Dann gibt es auch dann immer eine Vorstellungsrunde.

Marc Weegen: Dann sagt der Erste da, ja, ich bin Martin und ich bin Kinderchirurg.

Marc Weegen: Und alle sagen so, boah, Kinderchirurg. Dann kommt der Nächste und sagt,

Marc Weegen: ich bin Miriam, ich bin Journalistin.

Marc Weegen: Und alle so, boah, Journalistin, toll. Dann sage ich, ich bin Marc,

Marc Weegen: ich bin Genossenschaftsbanker.

Marc Weegen: Dann wird man erst angeguckt. Was meint ihr damit?

Marc Weegen: Aber mittlerweile helfe ich auch vielen von den Miteltern bei Finanzthemen,

Marc Weegen: egal ob sie eher alleine leben,

Marc Weegen: ob sie eine Firma haben, aber auch viele, die wirklich Vermögen haben und auch

Marc Weegen: Private Banking sind, weil die auch mittlerweile immer mehr merken,

Marc Weegen: dass Banking nicht gleich Banking ist und eine gewisse Wertorientierung und

Marc Weegen: die Marke da auch Relevanz hat.

Marc Weegen: Und somit versuche ich auch dann immer in dem Umfeld auch Richtung Private Banking

Marc Weegen: dann unsere Marke so ein bisschen auch zu kommunizieren.

Ralf Bröker: Hans-Dieter, als du dich der Familie deiner Frau vorgestellt hast,

Ralf Bröker: hast du da auch gesagt, hallo, ich bin Genossenschaftsbänker?

Hans-Dieter Sehlleier: Nein, bei mir war es ein bisschen anders, aber ich kann die Worte von Marc Wegen

Hans-Dieter Sehlleier: absolut unterschreiben.

Hans-Dieter Sehlleier: Denn zu meiner Geschichte, ich bin jetzt seit über 30 Jahren im genossenschaftlichen

Hans-Dieter Sehlleier: Verbund tätig bei der Vereinten Volksbank. Und ich habe ein Jahr einen Ausflug

Hans-Dieter Sehlleier: gemacht in die Versicherungslandschaft.

Hans-Dieter Sehlleier: Ich war bei der Nürnberger Versicherung, habe dann aber gemerkt, nee, das ist es nicht.

Hans-Dieter Sehlleier: Mir fehlt da die ganzheitliche Beratung bei den Kunden und nicht nur der Versicherungs-

Hans-Dieter Sehlleier: und Absicherungsbereich. Und dann hat sich hier durch eine Veränderung bei der

Hans-Dieter Sehlleier: damaligen Volksbank Dorsten dann die Möglichkeit geboten, zurückzukommen.

Hans-Dieter Sehlleier: Und das war genau mein Ding. Und so durfte ich dann im Laufe der Zeit auch das

Hans-Dieter Sehlleier: Private Banking der Vereinten Volksbank mitentwickeln.

Ralf Bröker: Du bist aber auch ein Teil der Geschichte unserer Bank,

Ralf Bröker: weil ich weiß, dass du hier bei einem Vorläuferinstitut der Vereinten Volksbank

Ralf Bröker: nicht nur gearbeitet hast,

Ralf Bröker: sondern auch hier gerade am Standort, wo auch der Podcast zu Hause ist,

Ralf Bröker: auf dem heutigen Kreativquartier mit den damaligen Kumpels der damaligen Zeche

Ralf Bröker: auch gestanden hast, als die Zeiten mal so richtig dunkel wurden.

Hans-Dieter Sehlleier: Also ich habe hier live vor Ort, zu der Zeit war ich hier in der Filiale im Hasewinkel,

Hans-Dieter Sehlleier: die Befürchtungen, die Sorgen der Mitglieder und Kunden, der Kumpels wahrgenommen

Hans-Dieter Sehlleier: und das war schon eine sehr harte Zeit, muss ich sagen, weil so der Blick nach vorne,

Hans-Dieter Sehlleier: ja man musste schon gucken, wo ist denn da jetzt der Lichtstreif am Horizont

Hans-Dieter Sehlleier: und da war es uns halt als regionale Volksbank hier vor Ort auch sehr wichtig

Hans-Dieter Sehlleier: in dieser schweren Zeit.

Hans-Dieter Sehlleier: Die Kumpels da zu unterstützen und wir haben dann hier auch die Mahnwache unterstützt,

Hans-Dieter Sehlleier: sind da regelmäßig auch vor Ort gewesen, haben Gespräche geführt und da muss ich sagen,

Hans-Dieter Sehlleier: da hat man auch erstmal wahrgenommen, wie schwer und unsicher die Zukunft bei

Hans-Dieter Sehlleier: vielen Kunden und Kumpels dann auch war.

Hans-Dieter Sehlleier: Aber es war genau richtig, dass wir da vor Ort waren, denn das zeichnet uns auch aus.

Hans-Dieter Sehlleier: Wir sind da, wo die Menschen sind und für uns ist langfristige Partnerschaft,

Hans-Dieter Sehlleier: egal welche Höhen und Tiefen das Mitglied durchlebt, extrem wichtig.

Ralf Bröker: Ihr habt da ja nicht nur Brötchen vorbeigebracht und mit den Leuten gesprochen,

Ralf Bröker: sondern auch in den Filialen seid ihr mit denen im Gespräch gewesen,

Ralf Bröker: wie man denn Finanzierung weitermacht, Kontoführung weitermacht etc.

Ralf Bröker: Aber du hast mir mal erzählt, das Bemerkenswerteste, was du da erlebt hast,

Ralf Bröker: war einfach, was für eine Gemeinschaft, was für eine Solidarität in dieser Gemeinschaft

Ralf Bröker: der Kumpels gewesen ist.

Ralf Bröker: Und wir spüren die auch heute noch teilweise hier in der Region.

Ralf Bröker: Ich fand, für mich ist das eine besondere Geschichte, weil ja auch Genossenschaft

Ralf Bröker: nichts anderes ist, als in einer großen Gemeinschaft unterwegs zu sein.

Ralf Bröker: Früher tatsächlich aus der Not heraus, heute ja tatsächlich eher so in Richtung,

Ralf Bröker: was können wir hier gemeinsam machen, um zum Beispiel weltweit agierenden Finanzkonzernen

Ralf Bröker: da auch gegenüber zu stehen und auch ein Angebot zu machen, was hier vor Ort ist.

Ralf Bröker: Das Volksbankenzeichen, die Wortmarke Vereinte Volksbank, Volksbanken, Raiffeisenbanken,

Ralf Bröker: die Bildmarke in blau-orange mit diesem V und diesem Giebelkreuzanteil,

Ralf Bröker: das steht ja dafür, dass Menschen zusammen agieren, um sich wirtschaftliche

Ralf Bröker: Vorteile zu verschaffen.

Ralf Bröker: Das klingt schon sehr, sehr nüchtern und sehr, sehr technisch.

Ralf Bröker: Das klingt ja eher kapitalistisch als solidarisch, oder?

Marc Weegen: Da muss ich erst mal überlegen, wie dir auf sowas überhaupt kommen kann. Ich finde nicht.

Marc Weegen: Ich bin ja, und ich habe jetzt gerade bei meinem Sohn in der Klasse zwei Tage

Marc Weegen: zum Thema Wirtschafts- und Sozialkunde verbracht.

Marc Weegen: Und wenn man mit den jungen Menschen, die natürlich stark über YouTube,

Marc Weegen: über TikTok, über Instagram sozusagen konfrontiert werden mit vielen Inhalten,

Marc Weegen: wo ich manchmal denke, will ich das als Vater überhaupt?

Marc Weegen: Und die sich teilweise ja Sachen zwei, drei Sekunden anschauen und dann Content

Marc Weegen: ausgespielt bekommen, wo ich mir als Vater erstmal Sorge mache.

Marc Weegen: Wenn man dann aber mit denen ins Gespräch kommt merke ich schon,

Marc Weegen: dass dieser Wille und diese Sehnsucht nach,

Marc Weegen: dass Gemeinschaft weiterhin sehr stark da ist. Auch wenn es vielleicht nicht

Marc Weegen: immer so hip ist, denen das so zu kommunizieren.

Ralf Bröker: Verstehen die uns überhaupt? Also diese Worte Genossenschaft und solche Geschichten,

Ralf Bröker: denken die nicht eher so an Community und solche Sachen?

Marc Weegen: Ich wollte es gerade sagen. Ich habe angefangen und sage, ich erzähle euch heute

Marc Weegen: was über Banking-Community.

Marc Weegen: Und das ist für uns schon eine Herausforderung. mit welchen Begriffen wollen

Marc Weegen: wir diese genossenschaftliche Idee heute noch erklären.

Marc Weegen: Ist es noch der Begriff Genossenschaft, der natürlich auch in den neuen Bundesländern

Marc Weegen: noch mal ganz anders besetzt ist, als zum Beispiel hier in Dorsten, Nordrhein-Westfalen?

Marc Weegen: Oder ist das Thema Membership anstelle von Mitglied, das Thema Community oder

Marc Weegen: vor allen Dingen Cooperative Banking nicht auch eine Möglichkeit,

Marc Weegen: da auch ein ganz anderes Bild im Kopf entstehen zu lassen?

Marc Weegen: Ich durfte vor vier Wochen mit einer Delegation vier Tage nach Eswatini.

Marc Weegen: Das ist ein Land, das liegt inmitten von Südafrika und die fangen jetzt gerade

Marc Weegen: an Genossenschaftsbanken zu entwickeln.

Marc Weegen: Und wir waren da beim Wirtschaftsminister und auch beim Handelsminister und

Marc Weegen: die setzen unglaublich große Hoffnungen darauf, dass der Genossenschaftsbanksektor

Marc Weegen: in diesem Land sich stark entwickelt.

Marc Weegen: Warum? Im Moment gibt es nur Banken, die Aktiengesellschaften sind,

Marc Weegen: die aus Südafrika kommen.

Marc Weegen: Die lokale Bevölkerung hat gar keine Chance, sich an diesen Banken zu beteiligen

Marc Weegen: und die ganzen Entscheidungen werden nicht in Eswaini getroffen,

Marc Weegen: sondern in Johannesburg.

Marc Weegen: Und sowohl der Wirtschaftsminister als auch der Handelsminister sagen,

Marc Weegen: wir wollen, dass die Banken für die Menschen da sind und nicht für irgendwelche Aktionäre.

Marc Weegen: Und wir wollen, dass die nicht in Quartalen denken, was die südafrikanischen

Marc Weegen: Banken machen, sondern dass die Mittel und was du eben gesagt hast,

Marc Weegen: langfristig auch denken.

Marc Weegen: Und deshalb sind da auch gerade zehn Kolleginnen und Kollegen von Genossenschaftsbanken

Marc Weegen: aus Baden-Württemberg da und helfen

Marc Weegen: denen gerade, dass sich dieser Genossenschaftsbanksektor da entwickelt.

Ralf Bröker: Wie kriege ich denn jetzt den Bogen von einem afrikanischen Land mit ganz anderen

Ralf Bröker: Problemen hin zum Private Banking hier bei uns in Dorsten, in Kirchhellen und

Ralf Bröker: in Bottrop? Ich versuche es mal auf folgende Art und Weise.

Ralf Bröker: Anzita, wir machen regelmäßig Charity-Zertifikate.

Ralf Bröker: Stimmt. Und da machen wir auch den guten Zweck, stellen wir dann auch in den Vordergrund.

Ralf Bröker: Wir haben dann auch schon Brunnen in Malawi gebaut. Wir haben aber auch hier

Ralf Bröker: das THW und die Feuerwehr unterstützt.

Ralf Bröker: Wir haben hier die Kinder unterstützt, die in prekären Verhältnissen leben müssen.

Ralf Bröker: Aber das ist ja nicht der eigentliche Sinn von Private Banking bei uns im Haus,

Ralf Bröker: sondern da ist ja der Sinn, dass wir für eine besondere Kundengruppe eben auch

Ralf Bröker: besondere Dinge anbieten müssen. Aber müssen wir das wirklich?

Ralf Bröker: Braucht es das wirklich? Reicht es nicht da einfach aus, ganz normal eine Betreuung

Ralf Bröker: zu haben, Kontoführung zu haben, Service zu haben und so weiter?

Ralf Bröker: Warum braucht man Private Banking?

Hans-Dieter Sehlleier: Also das hat vielleicht vor 25 Jahren ausgereicht,

Hans-Dieter Sehlleier: aber die Ansprüche und auch die Komplexität in der Finanzwelt und auch in den

Hans-Dieter Sehlleier: Bedürfnissen bei den Mitgliedern und Kunden, die haben sich stark gewandelt.

Hans-Dieter Sehlleier: Und ich sagte eben, für uns ist wichtig eine langfristige Partnerschaft.

Hans-Dieter Sehlleier: Das heißt für uns, wir müssen uns immer fragen, was kann unser Mitglied,

Hans-Dieter Sehlleier: unser Kunde gebrauchen?

Hans-Dieter Sehlleier: Wo drückt ihm der Schuh? Wobei können wir ihm helfen? Um dann,

Hans-Dieter Sehlleier: ich sage mal, um dem Mitglied dann auch zu helfen, Lösungen zu entwickeln.

Hans-Dieter Sehlleier: Und Private Banking ist halt für mich...

Hans-Dieter Sehlleier: Die hohe Kunst, mit dem Kunden ganzheitlich seine Vermögensverhältnisse,

Hans-Dieter Sehlleier: seine persönlichen Verhältnisse zu besprechen,

Hans-Dieter Sehlleier: damit er also auch für sich klare Ziele vor Augen hat, diese auch erreichen

Hans-Dieter Sehlleier: kann und wir kümmern uns dann um das ganze Technische. Ich will mal ein Beispiel machen.

Hans-Dieter Sehlleier: Früher hat man häufig gesagt, ja Private Banking, okay, man hat sich dann auf

Hans-Dieter Sehlleier: Vermögensberatung fokussiert.

Hans-Dieter Sehlleier: Man hat tolle Anlagekonzepte entwickelt, die dann dem Kunden Vermögensmehrung

Hans-Dieter Sehlleier: auch gebracht haben. Aber das, was rechts und links war, wie sehen die Familienverhältnisse aus?

Hans-Dieter Sehlleier: Was passiert denn, wenn der Hauptverdiener mal nicht mehr da ist?

Hans-Dieter Sehlleier: Sind die Kinder abgesichert? Ist die Firma abgesichert? Ist die Frau abgesichert?

Hans-Dieter Sehlleier: Da hat man eher nicht so einen starken Blick und Fokus drauf gerichtet.

Hans-Dieter Sehlleier: Genauso wie damals Absicherung gewisser wertgeschaffener Vermögenswerte.

Hans-Dieter Sehlleier: Und das ist für mich elementar wichtig, dass wir uns im Private Banking das

Hans-Dieter Sehlleier: große Ganze anschauen, um dann zu gucken, welche Vorstellung hast du, liebes Mitglied?

Hans-Dieter Sehlleier: Was ist für dich wichtig und dann nach der vorgegebenen Prioritätenliste des

Hans-Dieter Sehlleier: Kunden dann auch die Themen mit ihm besprechen und dazu gehört dann auch,

Hans-Dieter Sehlleier: dass wir dann Steuerberater und Rechtsanwalt mit einbeziehen,

Hans-Dieter Sehlleier: denn wir möchten ja ein komplexes und vollständiges Lösungskonzept mit dem Kunden.

Ralf Bröker: Und von unserer Seite dann eben unsere Expertinnen und Experten genau für diese Arbeitsfelder.

Ralf Bröker: War das auch die Grundlage für den BVR und überhaupt für die Volksbanken,

Ralf Bröker: Raiffeisenbanken als Gruppe, das Private Banking in den strategischen Mittelpunkt

Ralf Bröker: des letzten Jahres zu stellen?

Marc Weegen: Das war ein Grund dafür. Wir haben halt den Anspruch, dass wir halt jedes Mitglied,

Marc Weegen: egal zu welchem Segment sozusagen es oder er gehört, bestmöglich irgendwie beraten können.

Marc Weegen: Und wir sind davon überzeugt, dass wir,

Marc Weegen: gerade für unsere Private Banking-Kundinnen und Kunden,

Marc Weegen: durch halt die persönliche Beratung, die wir weiterhin vor Ort haben,

Marc Weegen: ergänzt mit unseren digitalen Angeboten, ergänzt auch mit den Partnern,

Marc Weegen: die wir haben, eine Dezept-Privatbank oder eine Union Investment oder eine Dezeptbank,

Marc Weegen: wirklich einem 360-Grad-Lösungsangebot geben können.

Marc Weegen: Und was ich ja auch immer wieder interessant finde, ist, dass diese Spezialisten,

Marc Weegen: die wir haben, sei es eine Bausparkasse, Schwebeschall oder eine Unioninvestment,

Marc Weegen: ja auch zu 100 Prozent den Volks- und Reifeisenbanken gehören.

Marc Weegen: Das ist natürlich auch ein Versprechen, was man den Kundinnen und Kunden geben

Marc Weegen: kann, dass dann alles auch aus einer Hand ist und dass man ja auch einen großen

Marc Weegen: Einfluss auf die Qualität und Leistung von denen hat.

Ralf Bröker: Eine Besonderheit von Private Banking ist ja auch die enge Beziehung zum Firmenkundenbereich.

Ralf Bröker: Wir haben das ja auch so organisiert. Hans-Sita, berichte mal so ein bisschen.

Ralf Bröker: Da gibt es ja auch persönliche Verbindungen zum Firmenkundenbereich,

Ralf Bröker: wo es ja eigentlich doch immer nur um Unternehmenskredite geht, oder?

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, man denkt dann immer, wenn man über Firmenkunden spricht,

Hans-Dieter Sehlleier: ja okay, die haben Kreditbedarf, aber nein, so ist es ja nicht.

Hans-Dieter Sehlleier: Also die haben den schon.

Ralf Bröker: Aber nicht nur.

Hans-Dieter Sehlleier: Genau, so ist es richtig. Und wir haben vor Jahren auch schon erkannt,

Hans-Dieter Sehlleier: dass auch ein Firmenkunde sowohl private Vorstellungen hat, eine private Finanzplanung

Hans-Dieter Sehlleier: benötigt, genauso wie seine eigene Firma eine Finanzplanung benötigt.

Hans-Dieter Sehlleier: Und so ist es bei uns also auch, dass unsere Firmenkundenberater in Tandem mit

Hans-Dieter Sehlleier: Private Banking Beratern beim Kunden sind und mit ihm die Lösung und Vorstellung

Hans-Dieter Sehlleier: dann auch entsprechend umsetzen.

Marc Weegen: Da habe ich mal eine Frage. Mein Patenonkel hat eine kleine Tischlerei mit kleinen

Marc Weegen: Themen mitarbeiten in der Nähe von Langenfeld und der ist auch dort bei der

Marc Weegen: lokalen Volksbank und die haben jetzt was mit ihm gemacht, da habe ich erst

Marc Weegen: mal so ein bisschen gezuckt.

Marc Weegen: Da hat er mir gesagt, Marc, ich war letztens in meiner Volksbank und wir haben Probesterben gemacht.

Marc Weegen: Er ist mal gezuckt und denkt, oh, was ist das denn?

Marc Weegen: Dann hat er mir gesagt, ohne dass er es wusste, hat sein Private Banking-Berater

Marc Weegen: mit ihm mal durchgespielt, was würde passieren, wenn er vom einen auf den anderen

Marc Weegen: Tag durch ein Schicksal nicht mehr da wäre.

Marc Weegen: Danach hätte er gemerkt, was er alles noch nicht gemacht hat.

Marc Weegen: Und er hätte irgendwie einen ganz komischen Abend gehabt, weil er hat das so

Marc Weegen: bewegt, aber für ihn wäre es doch wertvoll gewesen, weil er ganz viele Lücken

Marc Weegen: gemerkt hätte, wo er jetzt noch aktiv wäre.

Marc Weegen: Macht ihr sowas auch in so einer Konsequenz? Bei dem Begriff habe ich ja schon erstmal gezuckt.

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, aber genau das ist der richtige Weg, weil da machen sich die wenigsten Kunden

Hans-Dieter Sehlleier: Gedanken drüber und auch bei uns gibt es diesen Begriff Probesterben,

Hans-Dieter Sehlleier: weil da kann man wirklich dem Kunden klar vor Augen führen, Was passiert im Worst-Case-Fall?

Hans-Dieter Sehlleier: Und zwar nicht nur, ich sag mal, auf der emotionalen, geltlichen Ebene,

Hans-Dieter Sehlleier: sondern auch steuerlich.

Hans-Dieter Sehlleier: Und vor allen Dingen viele Kunden, man mag es ja kaum glauben,

Hans-Dieter Sehlleier: aber auch im privaten Bereich, Private Banking-Kunden, die haben teilweise nicht mal ein Testament.

Hans-Dieter Sehlleier: Moment, die haben keine Patientenverfügung, die haben zwar Vorstellungen und

Hans-Dieter Sehlleier: sagen dann häufig, ja, müssen wir uns mal drum kümmern,

Hans-Dieter Sehlleier: aber die Zeit ist da ja auch irgendwann endlich und deswegen ist es auch für

Hans-Dieter Sehlleier: uns und für mein Team extrem wichtig,

Hans-Dieter Sehlleier: dass gerade dieses Thema Probesterben und wie soll mein aufgebautes Vermögen,

Hans-Dieter Sehlleier: das was ich geschaffen habe, meine Firma auch weiterleben, dass wir das intensiv

Hans-Dieter Sehlleier: mit unseren Kunden besprechen, damit,

Hans-Dieter Sehlleier: der Kunde dann auch seine Vorstellungen und Wünsche selbst endlich mal anpackt

Hans-Dieter Sehlleier: und das dann auch in die richtige Richtung läuft, wie er es haben möchte.

Ralf Bröker: Marc, da muss ich mal so ein bisschen fachlich werden, marketingfachlich.

Ralf Bröker: Probesterben ist ja ein harter Begriff, der den Vorteil hat, dass er im Kopf bleibt.

Ralf Bröker: Aber muss man das eigentlich nicht ein bisschen weicher und softer machen,

Ralf Bröker: damit die Leute damit vielleicht ein bisschen besser umgehen können?

Ralf Bröker: Ist ja ein Tabuthema, ne? Sterben.

Marc Weegen: Da schlagen ja so zwei Herzen meiner Brust. Wenn man den Statistiken traut,

Marc Weegen: dann hat jeder von uns pro Tag mit 3.000 bis 3.500 Marken Kontakt.

Marc Weegen: Man steht morgens auf, man nimmt sein Apple-Handy, man geht auf FAZ.de,

Marc Weegen: dann geht man noch auf WhatsApp, dann geht man ins Badezimmer,

Marc Weegen: hört dabei Musik vom SWR3, dann nimmt man die Colgate-Zahnpasta,

Marc Weegen: nimmt die Hautcreme von Veleda und in diesem ganzen Tagesablauf sind es über 3.000 Marken.

Marc Weegen: Und die meisten gehen ins Ohr rein, weil unser Training so darauf trainiert

Marc Weegen: ist, dass man es gar nicht mehr wahrnimmt.

Marc Weegen: Und um wirklich in den Kopf und ins Herz von Menschen zu kommen,

Marc Weegen: bedarf es manchmal, ich glaube nicht immer, dass man eine gewisse Aufmerksamkeit erzielt.

Marc Weegen: Und ich würde eher sagen, man kann diesen Begriff nutzen.

Marc Weegen: Und ich komme da deshalb nochmal drauf, eine gute Freundin von uns ist in diesem Jahr verstorben.

Marc Weegen: Und ich habe dann im Nachgang den drei Kindern ein paar Sachen geholfen.

Marc Weegen: Und sie hatte auch so viele Sachen leider nicht geregelt. Da ging es darum,

Marc Weegen: wie kann ich ihr Facebook-Konto abmelden?

Marc Weegen: Wie kann ich den Handyvertrag an ihre Tochter überschreiben?

Marc Weegen: Wer hat eine Vollmacht für das Thema Kindergeld? Und ich habe mir nachher zu

Marc Weegen: meiner Frau gesagt, lass uns mal dieses Probesterben machen,

Marc Weegen: damit unseren Kindern, falls es passiert, sowas genau nicht passiert.

Marc Weegen: Und ich glaube, dass so ein Begriff einem manchmal schon so ein bisschen wachrüttelt,

Marc Weegen: weil es ist, wie Hans-Dieter sagt, ein Tabuthema in Deutschland.

Marc Weegen: Ich glaube, es lohnt sich vielleicht mal, sowas zu machen, damit man mal drüber nachdenkt.

Marc Weegen: Und nicht nur Private Denken, sondern auch bei Privatkunden,

Marc Weegen: auch bei jungen Menschen.

Ralf Bröker: Gerade auch. Gerade auch. Es sind ja gerade die jungen Familien mit kleinen Kindern,

Ralf Bröker: wo ja am wenigsten damit zu rechnen ist, dass man die Probleme lösen kann oder

Ralf Bröker: dass die Kinder die Probleme lösen können, die das Versterben der Eltern dann mit sich ziehen.

Ralf Bröker: Das ist vielleicht für 40, 50-Jährige nochmal eine andere Situation.

Ralf Bröker: Da geht es vielleicht um andere Summen, aber die sind in der Regel lebensverfahren.

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, ich habe, wenn ich da vielleicht kurz eingreifen darf, zum Thema Gedanken

Hans-Dieter Sehlleier: machen, was passiert im Worst Case?

Hans-Dieter Sehlleier: Ich habe das in meiner Kundschaft erlebt.

Hans-Dieter Sehlleier: Alleineigentümer einer Firma hatte sich auch da gar nicht so großartig die Gedanken

Hans-Dieter Sehlleier: gemacht, war nicht verheiratet, hatte also auch keine feste Partnerin.

Hans-Dieter Sehlleier: Sein bester Kumpel war eigentlich sein Steuerberater. Und der ist schwer verunglückt.

Hans-Dieter Sehlleier: Und da wurde ihm erstmal bewusst, was heißt es?

Hans-Dieter Sehlleier: Gott sei Dank konnte er dann geistig da noch alles nachvollziehen,

Hans-Dieter Sehlleier: sodass wir die Firma dann in dem Bereich, ich will es mal sagen,

Hans-Dieter Sehlleier: retten, unterstützen konnten, weil der Steuerberater dann in die Bütte springen

Hans-Dieter Sehlleier: konnte, er das aber dann vom Krankenbett aus auch noch regeln konnte.

Hans-Dieter Sehlleier: Wenn das nicht gewesen wäre, dann weiß ich nicht, wo die Firma heute stehen würde.

Marc Weegen: Anzita, eine Frage hätte ich mal an dich du bist ja der Profi bei uns der viel

Marc Weegen: mit Kundenkonten im Kontakt ist wie wichtig ist eigentlich noch die persönliche

Marc Weegen: Beratung wenn ich so unsere Wettbewerbungsbeobachtung bekomme,

Marc Weegen: dann ist da immer die Digitalbank,

Marc Weegen: mit App geht alles im Online-Banking geht alles suchen deine Kundinnen und Kunden

Marc Weegen: weiterhin euch sozusagen für die persönliche Beratung auf oder sagst du auch

Marc Weegen: in 5-6 Jahren, dann geht alles über die App.

Hans-Dieter Sehlleier: Das glaube ich nicht. Im Private Banking und da, wo es in die Persönlichkeit

Hans-Dieter Sehlleier: geht und wo man komplexe Konzepte auch erarbeiten muss, glaube ich,

Hans-Dieter Sehlleier: spielt der persönliche Draht immer eine Rolle.

Hans-Dieter Sehlleier: Und ich will es mal so übersetzen.

Hans-Dieter Sehlleier: Persönlicher Kontakt heißt für mich aber auch Vertrauen.

Hans-Dieter Sehlleier: Wir müssen uns sicherlich, und da bin ich auch ein absoluter Freund von,

Hans-Dieter Sehlleier: die digitalen Medien auch zunutze machen. Deswegen bieten wir also auch alles an.

Hans-Dieter Sehlleier: Wir bieten die Videoberatung an, wir bieten digitale Konzepte an.

Hans-Dieter Sehlleier: Aber entscheidend ist nach wie vor der persönliche Kontakt,

Hans-Dieter Sehlleier: weil ich bin davon überzeugt, dass es auch in zehn Jahren dem Menschen lieber

Hans-Dieter Sehlleier: ist, mit einem Menschen gegenüber über seine Probleme und Vorstellungen zu sprechen,

Hans-Dieter Sehlleier: wie alles in den Rechner oder ins Handy zu tackern.

Hans-Dieter Sehlleier: Von daher glaube ich, ja, die persönliche Betreuung wird also auch in etlichen

Hans-Dieter Sehlleier: Jahren noch Bestand haben, weil sie elementar wichtig ist.

Ralf Bröker: Hans-Dieter, die einfachen Dinge der Beratung, wie ist mein Kontostand,

Ralf Bröker: soll ich denn jetzt diese Aktie kaufen oder jetzt lieber jene Unternehmensanleihe,

Ralf Bröker: die kann ich doch auch locker in so eine KI reinsprechen. Das ist doch easy.

Ralf Bröker: Ist es nicht eigentlich eher so dieses, das Gefühl zu haben,

Ralf Bröker: dass da jemand gegenüber sitzt, der vielleicht aus der gleichen Region kommt,

Ralf Bröker: der die gleiche Sprache spricht, der auch ein bisschen mehr weiß über diese

Ralf Bröker: Person, als tatsächlich im Netz der Zeit verfügbar ist?

Ralf Bröker: Klar, da kann man tolle Sachen rausfinden über den jeweiligen Gesprächspartner,

Ralf Bröker: aber dass man einfach dieses ganz bodenständig Persönliche braucht?

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, das stellen wir ja bei unseren Mitgliedern und Kunden auch fest.

Hans-Dieter Sehlleier: Wir haben ja bei uns im Private Banking auch zwei ausgewiesene Aktien-Experten.

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, du hast recht, ich kann mir über das Internet Empfehlungen holen,

Hans-Dieter Sehlleier: wie auch immer, mit Begründungen.

Hans-Dieter Sehlleier: Trotzdem wird aber dieser Service sehr, sehr gerne wahrgenommen,

Hans-Dieter Sehlleier: weil man da halt doch noch wieder anders Informationen transportieren kann und

Hans-Dieter Sehlleier: auch konkrete Empfehlungen von Menschen dann auch entsprechend bekommt und das

Hans-Dieter Sehlleier: für und wieder besser abgewogen bekommt,

Hans-Dieter Sehlleier: wie es die KI momentan liefert.

Hans-Dieter Sehlleier: Und auch da spielt dieses Thema Vertrauen eine Rolle, eine wichtige Rolle und

Hans-Dieter Sehlleier: ich bin froh, dass wir zwei Aktienspezialisten bei mir im Team haben.

Ralf Bröker: Marc, du hast vorhin von dreieinhalbtausend Marken pro Tag gesprochen.

Ralf Bröker: Eine dieser Marken ist die Volksbank.

Ralf Bröker: Es sind die Volksbanken, Raiffeisenbanken.

Ralf Bröker: Und an dich zum Abschluss die vielleicht etwas gemeine Frage,

Ralf Bröker: ob es in zehn Jahren nochmal ein internationales Jahr der Genossenschaften gibt

Ralf Bröker: oder ein internationales Jahr der Cooperative Communities in Deutschland.

Marc Weegen: Ich kann mir das total gut vorstellen. Die UN hat sich ja dafür entschieden,

Marc Weegen: das zu machen und natürlich auch, weil die auch wusste, was sind die Stärken von diesem System.

Marc Weegen: Ist auch für uns der Anspruch, wie es die Vereinte Volksbremse macht,

Marc Weegen: sich auch konstant sozusagen weiterzuentwickeln und schauen,

Marc Weegen: wie können wir das, was unsere Kundinnen und Kunden, denen ja auch wir sozusagen gehören,

Marc Weegen: dann in fünf und zehn Jahren noch anbieten kann, was auch die Kundenerwartungen sind.

Marc Weegen: Wir reden im Marketing viel von Kundenzentrierung.

Marc Weegen: Andere Unternehmen machen das, weil sie damit Geld verdienen wollen.

Marc Weegen: Wir machen das, weil das die Grundlage jeder Genossenschaftsbank ist.

Marc Weegen: Denn es steht ja in Paragraf 1 drin, unser Unternehmenszweck ist die wirtschaftliche

Marc Weegen: Förderung unserer Mitglieder.

Marc Weegen: Das ist für mich die gesetzlich vorgegebene Kundenzentrierung.

Marc Weegen: Und auf deine Frage, ich bin davon sicher, das wird nochmal kommen.

Ralf Bröker: Ich finde ein besseres Schlusswort kann keiner von uns sprechen ich sage vielen Dank in diese Runde.

Hans-Dieter Sehlleier: Vielen Dank auch.

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