Nagel & Benz: In Kriegszeiten

Shownotes

Der Iran, die USA, Israel und die gesamte Region: Krieg beherrscht die Schlagzeilen der Medien – und die Gedanken der Anlegerinnen und Anleger. Darüber sprechen unsere Wertpapierspezialisten Frank Nagel und Alexander Benz in dieser Folge von „Verblüffend Private“.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten

Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte, einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten, stellen wir Ihnen vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

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Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast bei Verblüffen Private im Private

Ralf Bröker: Banking Podcast der Vereinten Volksbank meine lieben Kollegen Frank Nagel.

Frank Nagel: Einen wunderschönen guten Tag.

Ralf Bröker: Und Alexander Benz.

Alexander Benz: Hallo Ralf.

Ralf Bröker: Mit anderen Worten, heute ist wieder Zeit für Nagel und Benz.

Ralf Bröker: Wir reden über Wertpapiere, wir reden über Aktienmärkte und über das,

Ralf Bröker: was sich so in Deutschland, in Europa und der Welt so tut.

Ralf Bröker: Und es tut sich, wie immer, eine ganze Menge. Unter anderem,

Ralf Bröker: als wir beim letzten Mal zusammengesessen haben, haben wir noch über magische

Ralf Bröker: Grenzen und psychologisch wichtige Grenzen gesprochen und Hürden.

Ralf Bröker: Da waren wir bei 25.000, was denn den DAX angeht. Da sind wir jetzt leicht drunter, oder?

Frank Nagel: Ja, ganz leicht, ja. Mittlerweile bei 23.6 ungefähr.

Frank Nagel: Waren auch schon unter 23.000 in den letzten Tagen und ja, wann jetzt die Bodenbildung

Frank Nagel: da ist, weiß man noch nicht, weil die Gründe für diesen Abverkauf sind ja bekannt.

Frank Nagel: Der Iran-Krieg spielt da eine große Rolle und umso länger dieser anhält,

Frank Nagel: umso größere Ausmaßen dieser annimmt, kann es auch noch weiter nach unten gehen.

Ralf Bröker: Beim Iran-Krieg ist ja gar nicht so sehr, sag ich mal, die direkte Auswirkung

Ralf Bröker: das Wesentliche, sondern eben die Auswirkung auf die Ölwirtschaft,

Ralf Bröker: auf den Öltransport, oder?

Frank Nagel: Genau, geht um das Thema Energie, klar und die wird natürlich teurer,

Frank Nagel: weil halt die Schiffe dort nicht durchkommen durch den Kanal,

Frank Nagel: einen riesen Umweg fahren müssen und das wird dann entsprechend umgelegt auf

Frank Nagel: die Preise und damit geht natürlich einher, dass die Wirtschaft entsprechend

Frank Nagel: teureres Geld bezahlen muss, weniger

Frank Nagel: Gewinne macht und das alles führt letztendlich zu fallenden Kursen.

Ralf Bröker: Bis auf die Ölindustrie, die macht im Moment schöne Gewinne.

Ralf Bröker: Zumindest was ich an der Tankstelle gucke, was so Diesel gerade kostet.

Frank Nagel: Das kommt hin, ja.

Ralf Bröker: Was natürlich auch interessant ist, zumindest für den Laien,

Ralf Bröker: wenn er sich das anschaut, 20 Prozent des gesamten Ölvolumens führt über diese

Ralf Bröker: Straße von Hormuz und trotzdem hat es so massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.

Ralf Bröker: Ist das verstehbar? Verstehen das unsere Mitglieder und Kunden, Alex?

Alexander Benz: Absolut. Die 20%-Marke, ich glaube, die hat jeder mittlerweile aus den Medien mitbekommen.

Alexander Benz: Und wie du richtigerweise sagst, dafür ist die Straße von Hormuz als Meerenge

Alexander Benz: sehr relevant, was den Transport von Öl betrifft.

Alexander Benz: Und das lässt sich dann natürlich auch am Ölpreis stark ablesen.

Ralf Bröker: Wir hatten das ja schon mal, als im Suezkanal da ein Schiff stecken geblieben ist.

Ralf Bröker: Da sind ja auch etliche technische Geräte und so stecken geblieben,

Ralf Bröker: Autos, aber auch von einer Bekannten von mir, von einer guten Freundin,

Ralf Bröker: die mit Kopiergeräten handelt, die dann sechs Wochen auf diesen Schiffen geblieben

Ralf Bröker: sind und die dann anschließend technisch nicht mehr nutzbar waren,

Ralf Bröker: weil sie halt in den Containern vor sich hingeschmort sind und so.

Ralf Bröker: Also das ist ja beim Öl, denke ich mal, nicht viel anders.

Ralf Bröker: Das wird ja nicht besser werden, wenn es da steht.

Ralf Bröker: Ist damit zu rechnen, dass wenn auf einmal jetzt so ein Frieden kommt,

Ralf Bröker: dass alles sofort wieder flüssig wird, im wahrsten Sinne des Wortes?

Alexander Benz: Also wenn wir so eine Situation bekommen sollten, dann wäre das schon Entspannung

Alexander Benz: für diese Gemengelage rund um die Straße von Hormuz.

Alexander Benz: Ganz am Anfang, als die Situation sich dort verschärft hat, Ende Februar,

Alexander Benz: hat Donald Trump ja angekündigt, dass er so circa vier Wochen einplanen würde.

Alexander Benz: Und dann wird sich die Lage wieder entspannen.

Alexander Benz: Da warten wir mal ab, ob das auch wirklich so eintreten wird.

Alexander Benz: Ich glaube, dass die Amerikaner die Gesamtgemengelage rund um die Straße von

Alexander Benz: Hormus ein bisschen unterschätzt haben.

Alexander Benz: Und es ja auch immer wieder zu hören ist, dass Revolutionsgarden dort mit kleinen

Alexander Benz: Booten unterwegs sind, den Transport und Verkehr an der Straße stören.

Alexander Benz: Und das natürlich einfach ein Sicherheitsrisiko ist für Schiffe,

Alexander Benz: die Straße von Hormuz derzeit zu passieren.

Ralf Bröker: Der Iran sagt, wir lassen ja alle durch, außer diejenigen, die uns angreifen.

Ralf Bröker: Trotzdem fühlen sich natürlich alle in der Situation, dass sie da niemanden durchschicken.

Ralf Bröker: Also deutsche Schiffe wird es da nicht geben. Ich vermute auch mal,

Ralf Bröker: asiatische Schiffe wird es da nicht zwingend geben.

Ralf Bröker: Also es ist schon eine schwierige Situation.

Ralf Bröker: Generell, wenn unsere Mitglieder und Kunden sich jetzt an euch wenden,

Ralf Bröker: ist das das Hauptthema, was da gerade läuft?

Frank Nagel: Definitiv, ja. Geht ja auch von morgens bis abends durch die Presse.

Frank Nagel: Das heißt, jeder, der Nachrichten schaut, kriegt das zwangsläufig mit und sieht

Frank Nagel: dann letztendlich auch in den Börsenthemen, wenn sie dann da sind,

Frank Nagel: dass das immer einen Einfluss hat, auch einen Einfluss haben wird,

Frank Nagel: weiter beibehält und von daher, ja, das ist das Thema Nummer eins.

Ralf Bröker: In meiner Verbraucherwelt ist es ja so, wenn die Ölpreise steigen,

Ralf Bröker: steigen alle Preise, dann steigt auch die Inflation.

Alexander Benz: Absolut erstmal nachvollziehbar. Genauso muss man erstmal planen.

Alexander Benz: Die Energiekosten werden wahrscheinlich anziehen.

Alexander Benz: Man sieht es ja an dem Ölpreis. In der Spitze waren wir letzte Woche Montag

Alexander Benz: bei knapp über 120 US-Dollar für das Fass.

Alexander Benz: Und wenn diese Situation so anhält und das nachhaltig sich in der Wirtschaft

Alexander Benz: niederschlägt, dann ist mit einer steigenden Inflationsrate definitiv zu rechnen.

Ralf Bröker: Und was passiert, wenn die Inflation steigt? Dann werden doch die Zentralbanken

Ralf Bröker: aktiv. Zumindest in Europa, oder?

Frank Nagel: Müssen letztendlich. Dafür sind sie ja da. Preisstabilität muss da sein.

Frank Nagel: Und wenn die Inflation steigt, dann gehen die Befürchtungen,

Frank Nagel: was Zinserhöhungen angeht, wieder los. Und dann hat man wieder diesen Rattenschwanz.

Frank Nagel: Das wird sich definitiv dann negativ auf die Börsen auswirken.

Ralf Bröker: Weil wenn die Zinsen steigen, wird es wieder attraktiver, eventuell Geld anzulegen.

Frank Nagel: Das ist die einfachste Erklärung dahinter. Ja, das stimmt. Dann kommen andere

Frank Nagel: Alternativen ins Spiel, die dann wieder attraktiver werden.

Frank Nagel: Und ja, wenn man sich das so erklärt, passt das schon. Gibt natürlich noch ganz

Frank Nagel: andere Gründe, die dahinter stecken.

Ralf Bröker: Weil Unternehmen sich teurer refinanzieren müssen.

Frank Nagel: Genau, geht um Gewinnmargen, Zinszahlungen, die geleistet werden müssen und, und, und.

Frank Nagel: Das spielt alles eine Rolle und deshalb wird es dann weiter fallen.

Frank Nagel: Zumal der Grund dahinter ist halt dieser Krieg.

Frank Nagel: Und wenn man den nicht sieht, dass er beendet wird, dann...

Frank Nagel: Wird das einfach ein Abwärtszug sein.

Ralf Bröker: Ist da nicht so jemand wie Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten,

Ralf Bröker: wo ja viel Altersvorsorge und privates Sparen eben nicht über Zinsen und Sparbücher

Ralf Bröker: stattfindet, sondern über die Börsen stattfindet, unter besonderem Druck von

Ralf Bröker: seinen Bürgerinnen und Bürgern?

Alexander Benz: Absolut. Also innenpolitisch wird ihm das Thema schon um die Ohren fliegen.

Alexander Benz: Je länger diese Situation anhält und dauert, ist damit Widerstand zu rechnen.

Alexander Benz: Und gerade mit Blick auf die im November anstehenden Midterm Elections,

Alexander Benz: also die Zwischenwahlen in den USA,

Alexander Benz: kann das schon ein Thema sein, wo jetzt innerpolitischer Druck aufkommt,

Alexander Benz: wenn die Preise über längere Zeit in den USA hoch bleiben sollten,

Alexander Benz: weil die US-Wirtschaft insbesondere sehr stark vom Konsum abhängig ist und dann

Alexander Benz: der Amerikaner natürlich auch merkt, dass er weniger Geld in der Tasche hat.

Ralf Bröker: Wenn man Frieden verspricht und sehr geliefert, gibt das halt auch da ein Problem.

Ralf Bröker: Was die Inflation angeht, ist das natürlich auch ein Thema für die Notenbanken, die tagen demnächst.

Ralf Bröker: Ist denn damit zu rechnen, dass die jetzt Druck machen?

Frank Nagel: Was heißt leider? Nein, ist nicht, weil die bewerten natürlich jetzt die zurückliegende

Frank Nagel: Periode, in der es diesen Druck noch nicht gab auf die Energie.

Frank Nagel: Und die Inflation ist ja noch nicht da, das darf man auch nicht vergessen.

Frank Nagel: Das heißt, das ist noch alles nicht auf dem Zettel, dass wir jetzt eine Inflation

Frank Nagel: von 4, 5, 6 Prozent haben, sondern das ist im Moment alles am rumgeistern.

Frank Nagel: Umso länger der Krieg anhält, umso wahrscheinlicher wird das.

Frank Nagel: Aber im Moment müssen die die Situation bewerten, die da war und die war gut.

Frank Nagel: Deswegen rechtet man damit, dass die Zinsen erstmal gleich bleiben.

Frank Nagel: Aber man achtet jetzt sehr akribisch darauf, was alles angedeutet wird bei Paul

Frank Nagel: Lagarde und Jerome Powell.

Frank Nagel: Inwiefern die diese Lage überhaupt einschätzen und welche Andeutungen sie gegenüber

Frank Nagel: Zinserhöhungen in der Zukunft machen.

Ralf Bröker: Ist denn dann nicht diese besondere Personalsituation an der Spitze der US-amerikanischen

Ralf Bröker: Notenbank gerade spannend, in so einer Phase sozusagen in den Wechsel zu kommen?

Alexander Benz: Ich glaube, Jerome Powell hat ja bisher das Ruder ganz gut geführt und ist auch

Alexander Benz: erfahren genug, um jetzt gegen Ende seiner Amtsperiode die letzten Notenbank-Sitzungen

Alexander Benz: der FED zu Ende zu bringen.

Alexander Benz: Da sehe ich jetzt erstmal nicht irgendwelche Probleme auf die Notenbank zukommen.

Ralf Bröker: Naja, es werden ja nicht nur Probleme der Notenbank, sondern es werden dann

Ralf Bröker: eben auch wirtschaftliche Probleme für alle Beteiligten in den USA und dann

Ralf Bröker: eben weltweit. Das ist ja auch eindeutig.

Alexander Benz: Ja, also da wird ganz interessant sein, wie die FED und wie die EZB den Ausblick

Alexander Benz: formuliert, das was gerade schon erwähnt wurde.

Alexander Benz: Darauf wird es letztlich ankommen,

Alexander Benz: was man an neuen Konjunktur- und Inflationsprognosen herausgeben wird.

Alexander Benz: Weil man ja schon die Befürchtung haben kann, dass die Stagflation ein bisschen näher rutscht,

Alexander Benz: sprich die Wirtschaft vom Wachstum her eher stagnieren könnte,

Alexander Benz: die Inflationsrisiken aufgrund der Ölpreisentwicklung zunehmen könnten und dass

Alexander Benz: er als Belastungsfaktor gesehen wird,

Alexander Benz: gerade wenn ich jetzt als Notenbankchef weiter nach vorne blicken würde.

Ralf Bröker: Frage, du hast vorhin so von Bodenbildung ein bisschen gesprochen.

Ralf Bröker: Ist es noch nicht so, dass die Leute jetzt einkaufen, weil es gerade günstig

Ralf Bröker: ist und demnächst geht es wieder hoch?

Ralf Bröker: Ist es eher so, dass die Leute so verhalten sind und gucken,

Ralf Bröker: wie sich das weiterentwickelt?

Ralf Bröker: Wo ist da gerade so der Trend?

Frank Nagel: Der Trend ist auf jeden Fall da, dass man diese niedrigen Kurse nutzen möchte.

Frank Nagel: Natürlich muss man genau gucken, welche Aktie ist jetzt besonders betroffen

Frank Nagel: gewesen, welche nicht oder welche ist gerade günstiger.

Frank Nagel: Und dann kauft man halt vereinzelt Aktien. Also es ist nicht so,

Frank Nagel: dass jeder zurückhaltend ist.

Frank Nagel: Aber es ist auch nicht so, dass man jetzt 20 Aktien hat, die man jetzt alle

Frank Nagel: auf einen Schlag kaufen kann,

Frank Nagel: sondern man muss schon ein bisschen genauer hingucken und auch überlegen,

Frank Nagel: okay, wer ist überhaupt Nutznießer, wer ist vielleicht kein Nutznießer und ja,

Frank Nagel: also unsere Kunden sind da nach wie vor positiv eingestellt und sind auch durchaus

Frank Nagel: bereit dann auch reinzugehen, obwohl noch nicht klar ist, geht es weiter runter oder nicht.

Ralf Bröker: Also für die risikoaffinen Kunden und Mitglieder kann ich mir das gut vorstellen.

Ralf Bröker: Was ist mit denjenigen, die so eher sicherheitsbewusst sind?

Ralf Bröker: Sagen die jetzt, ich warte noch ab oder sagen die, nee, das ist jetzt tatsächlich

Ralf Bröker: so ein Moment, wo ich zumindest einen Teil von meinem Pulver nutzen möchte,

Ralf Bröker: was das Wort ist, obwohl das natürlich in diesem Zusammenhang kein schönes Bild ist?

Alexander Benz: Teils, teils. Also ich glaube, da sind Kunden dabei gewesen,

Alexander Benz: wenn ich nicht gesprochen habe,

Alexander Benz: die vielleicht schon im Vorfeld einen Teil als Gewinn an die Seite gebracht

Alexander Benz: haben, damit man nicht mit dem Gesamtportfolio derzeit an den Märkten investiert

Alexander Benz: ist und auch viele Kunden, die eine abwartende Haltung einnehmen,

Alexander Benz: weil sie sagen, okay, wir kennen das aus der Vergangenheit mit Taco Trump.

Alexander Benz: Manchmal entspannt sich die Situation auch wieder erwarten, doch deutlich schneller.

Alexander Benz: Und dann habe ich halt diese Möglichkeit, diesen Kursrücksetzer zu nutzen,

Alexander Benz: um günstig Aktien am Markt nachzukaufen oder weiter zu investieren.

Alexander Benz: Und da gilt es halt, die dann passenden Titel für unsere Kunden und Mitglieder auszuwählen.

Ralf Bröker: Wobei passend dann eben nicht nur in Richtung, welche Entwicklung hat die Aktie,

Ralf Bröker: sondern auch, wie risikoaffin oder sicherheitsbewusst ist der Kunde.

Ralf Bröker: Was kann der aushalten, wenn er die Nachrichten guckt?

Frank Nagel: Ja, da ist der Vorteil, dass viele unserer Kunden einfach schon eine Menge Krisen mitgemacht haben.

Frank Nagel: Ist ja jetzt nicht die erste, sondern wir haben dauernd irgendwelche Krisen.

Frank Nagel: Und da merkt man schon, dass unsere Kunden da schon mittlerweile ein dickes Fell entwickelt haben.

Frank Nagel: Also Panik selber erlebe ich gar nicht.

Frank Nagel: Klar redet man darüber, was passiert, wenn. Von verschiedenen Szenarien,

Frank Nagel: aber trotzdem bleiben die Leute da alle sehr gelassen.

Ralf Bröker: Volatilität ist tatsächlich etwas, was nicht nur die risikoaffinen Menschen

Ralf Bröker: im Blick haben, sondern mittlerweile auch diejenigen, die durchaus damit rechnen,

Ralf Bröker: obwohl sie sicherheitsbewusst sind.

Ralf Bröker: Das ist ja auch gut, muss man ja ganz klar sagen, weil das eine sehr vernünftige,

Ralf Bröker: eine sehr rationale Einstellung ist zu der ganzen Thematik.

Ralf Bröker: Das mit dem Gewinne mitnehmen klang früher natürlich immer so ein bisschen,

Ralf Bröker: ich nenne das jetzt mal böse, kriegsgewinnlerisch oder so.

Ralf Bröker: Aber es ist durchaus vernünftig, sich einfach die Aktien dann einfach mal anzugucken,

Ralf Bröker: mit euch darüber zu sprechen und dann zu sagen, was machen wir denn gerade?

Ralf Bröker: Und das passiert ja offensichtlich im Moment besonders stark.

Alexander Benz: Absolut.

Ralf Bröker: Okay, wenn wir uns das nächste Mal treffen im April, was haben die Notenbanken

Ralf Bröker: dann gemacht? Was denkt ihr?

Frank Nagel: Die Zinsen gleichbelassen und gesagt, die müssen jetzt abwarten,

Frank Nagel: wie sich das im Iran entwickelt und machen davon abhängig und von der Inflation,

Frank Nagel: die eventuell dadurch entsteht, ob die Zinsen weiter oder überhaupt erhöht werden oder nicht.

Frank Nagel: Ich glaube, die halten das alles sehr vage, halten sich jede Tür offen,

Frank Nagel: die es gibt, weil sich jetzt schon festzulegen auf etwas, was nicht absehbar

Frank Nagel: ist, das macht aus meiner Sicht gar keinen Sinn.

Ralf Bröker: Und ich frage euch nicht, was ihr glaubt, was die Kombatanten in diesem Krieg

Ralf Bröker: denn machen werden. Okay?

Frank Nagel: Gut.

Ralf Bröker: Super. Alles klar. In diesem Sinne euch noch eine weiterhin gute Woche.

Frank Nagel: Alles Gute.

Alexander Benz: Danke, bis zum nächsten Mal.

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