Was passiert, wenn die Waffen schweigen

Shownotes

Aktienexperte Norbert Faller von der Union Investment beleuchtet die aktuelle Situation in Wirtschaft und Politik, spricht in dieser Folge von Verblüffend Private mit Private-Banking-Abteilungsleiter Hans-Dieter Sehlleiter über mögliche Entwicklungen in Zeiten von Krieg und Frieden – und warum wir auch das Gute erwarten dürfen.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten

Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte, einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten, stellen wir Ihnen vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

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Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast bei Verblüffen Private,

Ralf Bröker: dem Private Banking Podcast der Vereinigten Volksbank. Mein Kollege Hans-Dieter Seelayer.

Hans-Dieter Sehlleier: Hallo Ralf.

Ralf Bröker: Und als besonderer Gast von der Union Investment, der Mann, der alles weiß über

Ralf Bröker: Aktien, Norbert Faller.

Norbert Faller: Vielen Dank für die Einladung. Dankeschön.

Ralf Bröker: Sehr gerne. Hans-Dieter, du bist schon oft in dieser Situation gewesen,

Ralf Bröker: in unserem Podcast da was zu sagen. Großartig vorstellen musst du dich nicht mehr.

Hans-Dieter Sehlleier: Ich denke nicht, aber vielleicht sage ich noch mal ein paar Worte.

Hans-Dieter Sehlleier: Ich bin Leiter des Private Bankings der Vereinten Volksbank und ich und mein

Hans-Dieter Sehlleier: Team, wir sind dankbar, dass wir solche fähigen Leute mit bei uns im Verbund

Hans-Dieter Sehlleier: haben, wie der Norbert Faller, der heute hier bei uns zu Gast ist,

Hans-Dieter Sehlleier: weil der letztendlich auch dafür verantwortlich ist, dass unsere Mitglieder

Hans-Dieter Sehlleier: und Kunden tolle Performance in ihrem Depot sehen.

Ralf Bröker: Herr Falley, jetzt haben Sie schon von zwei Leuten Vorschusslorbeeren bekommen.

Ralf Bröker: Trotz alledem für unsere Hörerinnen und Hörer ist es einfach mal wichtig,

Ralf Bröker: wer sind Sie und warum kriegen Sie diese Vorschusslorbeeren?

Ralf Bröker: Was machen Sie denn bei der Union Investment so tolles?

Norbert Faller: Ja, ich bedanke mich erstmal natürlich sehr höflich für die Vorschusslorbeeren.

Norbert Faller: Arbeitsplatzbeschreibung, bin eher als Generalist angesiedelt im Bereich Aktienportfolio-Management.

Norbert Faller: Das heißt, Ihre Kunden und viele tausend andere Kunden, für die wir sehr dankbar

Norbert Faller: sind, überweisen uns jeden Monat 50, 100, wer ein bisschen mehr Geld hat, auch größere Beträge.

Norbert Faller: Und diese Beträge sammeln wir dann in sogenannten Publikumsfonds.

Norbert Faller: Und einer dieser Publikumsfonds, wo wir mit sechs Kollegen dran arbeiten,

Norbert Faller: heißt Uni Global, das haben Sie vielleicht schon mal gehört.

Norbert Faller: Und der Name gibt es eigentlich schon wieder, ist ein globales Aktienmandat.

Norbert Faller: Das heißt, wir investieren in weltweit,

Norbert Faller: In Aktien, die sozusagen weltweit gestreut werden.

Norbert Faller: Und das Mandat ist über die letzten Jahre, ich bin jetzt schon über 25 Jahre

Norbert Faller: bei der Union, ich kannte den Uni Global noch mit einem Volumen von 300 Millionen.

Norbert Faller: Und heute reden wir im gleichen Fonds über ein Volumen von mehr als 50 Milliarden

Norbert Faller: Euro und das ist natürlich eine irre Zahl, die wir da mittlerweile erreicht

Norbert Faller: haben und das ist nicht nur die Einzahlung in den Fonds,

Norbert Faller: die den Wert so groß gemacht haben, sondern es ist der Zinseszinseffekt,

Norbert Faller: den Sie ja schon angesprochen haben, der sich dann in den Kundendepots auch

Norbert Faller: hoffentlich entsprechend widerspiegelt.

Ralf Bröker: Das heißt, Sie haben also nicht nur viel zu sehen, viel zu studieren,

Ralf Bröker: viele Analysen zu betrachten, sondern Sie haben auch eine große Verantwortung.

Norbert Faller: Das ist so und das wird auch, ich sage das einfach so,

Norbert Faller: montags 9 Uhr kommen immer so,

Norbert Faller: müssen sich vorstellen, so ähnlich wie beim Kicker, wie das früher war,

Norbert Faller: noch kein Internet, da kam dann immer die neue Bundesliga-Tabelle,

Norbert Faller: konnte man montags sehen und so eine Tabelle gibt es auch bei uns im Hause und

Norbert Faller: da stehen halt alle Publikumsfonds drauf.

Norbert Faller: Und ich nehme an, dass auch der Vorstand, wenn er montags diese Liste bekommt,

Norbert Faller: der erste Blick ist immer auf den Uni Global.

Norbert Faller: Warum? Weil es eben das größte Produkt ist bei uns im Hause und damit auch sehr

Norbert Faller: entscheidend ist, wie sozusagen das Betriebsergebnis ausgehen wird,

Norbert Faller: wenn wir gute Arbeit abliefern.

Ralf Bröker: Performance ist also sozusagen das Wichtigste dann für Sie?

Norbert Faller: Für mich ja, also wir haben andere Grundsätze.

Norbert Faller: Es gibt sozusagen Investments, die nach ESG-Kriterien, also nachhaltige Geldanlage,

Norbert Faller: da liegen noch andere Kriterien zugrunde.

Norbert Faller: Aber in unserem Fonds jetzt geht es eigentlich um die Performance, ja.

Ralf Bröker: Hans-Dieter, bei unseren Mitgliedern und Kunden, Union Investment, Fonds.

Ralf Bröker: Uniglobal, haben wir ja gerade schon gehört, spielt auch eine große Rolle.

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, absolut. Wir sind ja immer unterwegs in der Vermögensstrukturberatung und in dem Kuchen,

Hans-Dieter Sehlleier: so will ich es mal nennen, Substanzwerte haben natürlich Aktieninvestments und

Hans-Dieter Sehlleier: speziell auch Aktienfonds immer eine große Bedeutung.

Hans-Dieter Sehlleier: Und da ist halt auch der eben angesprochene Fonds eigentlich immer vertreten.

Hans-Dieter Sehlleier: Wir gucken aber auch immer bei den Kunden, wie hat er sich risikomäßig eingestuft

Hans-Dieter Sehlleier: und welcher Fonds aus der Union-Familie passt zu dem Kunden,

Hans-Dieter Sehlleier: sodass es also auch durchaus dann auch mal ein anderer sein kann.

Hans-Dieter Sehlleier: Aber da stimmen wir dann individuell in den Beratungsgesprächen ab.

Ralf Bröker: Wo man natürlich immer drüber reden muss, auch wenn wir gleich nochmal ein bisschen

Ralf Bröker: tiefer reinschauen, wie denn so Ihre Arbeitsplatzbeschreibung denn aussieht.

Ralf Bröker: Mit Fonds sind immer auch Risiken verbunden. Kannst du was dazu sagen?

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, also,

Hans-Dieter Sehlleier: Jeder, der einen langfristigen Anlagehorizont hat und sich in der Risikostufe

Hans-Dieter Sehlleier: 3, also als risikobereiter Anleger sieht,

Hans-Dieter Sehlleier: für den ist dieses Fondinvestment beispielsweise der Uni Global oder auch viele

Hans-Dieter Sehlleier: andere Aktienfonds absolut geeignet.

Hans-Dieter Sehlleier: Denn wenn ich in diese Anlageklasse investiere, muss ich auch die Zeit und auch,

Hans-Dieter Sehlleier: ich sag mal, die persönliche Haltung dazu haben, größere Schwankungen auszuhalten.

Hans-Dieter Sehlleier: Denn wenn ich heute, ich sage es mal so, mit 10.000 Euro da reingehe und ich

Hans-Dieter Sehlleier: gucke in einem halben Jahr drauf und irgendwie haben die Märkte verrückt gespielt

Hans-Dieter Sehlleier: und da sind nur noch 9.000 Euro wert vorhanden,

Hans-Dieter Sehlleier: dann muss ich auch die Zeit haben und den Glauben an das Investment,

Hans-Dieter Sehlleier: die von uns empfohlene Anlagedauer,

Hans-Dieter Sehlleier: dann auch durchzuhalten.

Hans-Dieter Sehlleier: Und da sind wir schnell im Anlagebereich 5, 7, 10 Jahre oder länger.

Ralf Bröker: Einer, der diesen Glauben ja nicht nur mit sich trägt, sondern auch stärkt, ist ja Norbert Faller.

Ralf Bröker: Wir haben vorhin gesagt, 300 Millionen, als sie angefangen sind, 50 Milliarden heute.

Ralf Bröker: Das ist ja genau nicht die Entwicklung, die Hans-Dieter gerade beschrieben hat,

Ralf Bröker: sondern es ist ja eine herausragende, im wahrsten Sinne des Wortes herausragende Entwicklung.

Ralf Bröker: Sie haben gesagt, es sind zwei Sachen. Das ist einmal der Geldzufluss und auf

Ralf Bröker: der anderen Seite aber auch die Entwicklung der Papiere selbst, also der Investments.

Ralf Bröker: Dazu muss man doch die Sachen auch gut rausfinden. Da muss man doch finden,

Ralf Bröker: wo sind wir noch wenig investiert und sollten mehr reingehen,

Ralf Bröker: weil da ist richtig Zukunft drin.

Ralf Bröker: Wie machen Sie das? Lesen Sie das Handelsblatt oder was ist der Grund?

Norbert Faller: Nee, das machen wir gern. Also wir lesen auch das Handelsblatt,

Norbert Faller: aber so machen wir es nicht.

Norbert Faller: Also wenn ich das kurz mal so...

Norbert Faller: Vielleicht so über den Tag verteilt, dass man mal eine Idee bekommt, was machen wir denn.

Norbert Faller: Also das erste Meeting, was wir morgens haben, ist um 8.45 Uhr.

Norbert Faller: Da geht es eigentlich nicht um Aktien, sondern es sind die Kollegen von der

Norbert Faller: Seite der festverzinslichen Wertpapiere und Staatsanleihen.

Norbert Faller: Da kann man reinhören, aber da muss man nicht jeden Tag reinhören.

Norbert Faller: Unser Morning Meeting beginnt dann an 9.15 Uhr. Und je nachdem,

Norbert Faller: wie viele Unternehmen in der letzten Nacht oder nachbörslich berichtet haben,

Norbert Faller: Umso zeitaufwendiger wird dann das Morning Meeting.

Norbert Faller: Das heißt, wir sind aktuell in der Berichtssaison der US-amerikanischen Unternehmen

Norbert Faller: für das erste Quartal 2026.

Norbert Faller: Und wir hatten letzten Mittwoch so einen Spitzenwert, dass Sie mal eine Idee haben.

Norbert Faller: Da haben von den 500 größten Unternehmen der USA 186 Zahlen berichtet.

Norbert Faller: Und wir sind dann mit 36 Kollegen auf der Aktienseite beschäftigt.

Norbert Faller: So aufgestellt, dass jeder ein bestimmtes Themengebiet abdeckt.

Norbert Faller: Und wenn halt dann so ein Tag kommt, wo von diesen magischen Sieben,

Norbert Faller: also von Apple, Google, Amazon, wie die heißen, und wenn die berichten,

Norbert Faller: dann kann das Morning Meeting dann schon mal zwei Stunden dauern.

Norbert Faller: Also das ist, wir werden die Zahlen schon sehr genau durchgegangen.

Norbert Faller: Und jeder, der in der Verantwortung, also eine für Technologie,

Norbert Faller: eine für Chemie, eine für Autos.

Norbert Faller: Jeder muss sozusagen seine Empfehlung entsprechend präsentieren.

Norbert Faller: Das heißt, können wir ein Beispiel machen.

Norbert Faller: Wir sind im Moment eher ein bisschen zurückhaltend, das ist jetzt höflich ausgedrückt,

Norbert Faller: zum Beispiel bei Microsoft, weil wir sehen, dass die künstliche Intelligenz

Norbert Faller: eventuell Softwareunternehmen in Zukunft das Leben schwer machen kann.

Norbert Faller: Das Deshalb sind wir da stark untergewichtet oder wir besitzen die Aktie gar nicht.

Norbert Faller: Und das muss der Kollege dann auch schon entsprechend kommentieren,

Norbert Faller: ob das für die nächsten drei Monate, das ist immer so unser Zeithorizont,

Norbert Faller: ob das dann noch Bestand hat.

Norbert Faller: Nicht falsch verstehen, Zeithorizont für eine Anlage.

Norbert Faller: Also wir entscheiden uns, eine Aktie zu kaufen. Das machen wir vor dem Hintergrund,

Norbert Faller: dass wir drei bis fünf Jahre die Aktien besitzen wollen.

Norbert Faller: Also das ist hier kein 100 Meter Lauf, den wir machen, sondern wir laufen jeden Tag einen Marathon.

Ralf Bröker: Sie machen kein Daytrading?

Norbert Faller: Nein, das machen wir nicht. Das ist auch nicht unser Ansatz.

Norbert Faller: Und wie gesagt, wir versuchen natürlich auf drei bis fünf Jahre,

Norbert Faller: kommt immer mal was dazwischen und beim Herrn Trump kann ich leider im Moment

Norbert Faller: gar nichts ausschließen, dass auch mal Geschäftsmodelle in Frage gestellt werden.

Norbert Faller: Aktuelles Beispiel, Zölle gehen auf einmal rauf für Autos, für deutsche Autos

Norbert Faller: von 15 auf 25 Prozent. Die Reaktion an der Börse ist natürlich nachhaltig negativ.

Norbert Faller: Und dann wäre es besser sozusagen ein bisschen weniger Autoaktien zu besitzen,

Norbert Faller: als Autoaktien stark übergewichtet zu haben, weil das könnte einem die nächsten

Norbert Faller: Wochen auf die Füße fallen,

Norbert Faller: solange das noch völlig ungeklärt ist, was mit den Zöllen passiert.

Norbert Faller: Und das sind halt so Punkte, die mich irgendwie,

Norbert Faller: schockieren tun sie mich nicht mehr, aber es ärgert einen, wenn dann so ein

Norbert Faller: Typ da im weißen Haus, weil vermutlich angeblich hört man, ist es dem abends

Norbert Faller: öfters auch mal langweilig und dann fängt er an so Tweets loszusetzen,

Norbert Faller: also ist total verrückt.

Ralf Bröker: Hans-Dieter, unsere Mitglieder und Kunden, die überlegen sich ja auch in der

Ralf Bröker: Regel, wenn sie zum Beispiel das Handelsblatt gelesen haben oder die Werbung

Ralf Bröker: vor der Tagesschau gesehen haben oder was auch immer.

Ralf Bröker: Was passiert gerade mit meinem Vermögen? Bin ich richtig gut investiert?

Ralf Bröker: Was mache ich jetzt? Dann wenden die sich ja an euch.

Ralf Bröker: Was sind das aber so für Typen? Sind die meisten eher so, ich möchte jetzt an

Ralf Bröker: der Börse sofort Geld verdienen oder sind die eher auf langfristige Anlage ausgelegt?

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, die Vielzahl unserer Kunden,

Hans-Dieter Sehlleier: die sehen eher den langfristigen Anlagehorizont und wollen langfristig Vermögen

Hans-Dieter Sehlleier: aufbauen und die Schwankungen, die momentan an den Märkten herrschen,

Hans-Dieter Sehlleier: machen es ja auch unheimlich schwer zu entscheiden,

Hans-Dieter Sehlleier: gehe ich jetzt direkt in den Markt einmalig oder warte ich noch ab?

Hans-Dieter Sehlleier: Und von daher wird vielfach auch auf unsere Empfehlung hin, die Strategie gefahren,

Hans-Dieter Sehlleier: mit einem kleinen Teil direkt reinzugehen, um schon bei positiven Marktbewegungen auch dabei zu sein.

Hans-Dieter Sehlleier: Aber gepaart auch mit einem monatlichen Aufzahlen der Summe in Form eines Sparplans,

Hans-Dieter Sehlleier: um die Schwankungen an den Märkten mitzunehmen.

Hans-Dieter Sehlleier: Und das hat sich, wenn man den mittel- bis langfristigen Anlagehorizont vor

Hans-Dieter Sehlleier: Augen hat, absolut bewährt.

Ralf Bröker: Und wir haben ja den Vorteil, dass wir eine relativ große Leistungspalette haben.

Ralf Bröker: Union Investment ist ein Teil davon.

Ralf Bröker: Wird das abgefordert oder ist es eigentlich so, dass unsere Mitglieder und Kunden

Ralf Bröker: sagen, nee, also wir wollen...

Ralf Bröker: Nur Fonds. Wir wollen nur Wertpapiere oder wir wollen nur endlich einen Sparplan

Ralf Bröker: haben, den die Bank selber aufsetzt. Was wir gelegentlich auch tun.

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, also nochmal, ich hatte es anfangs schon gesagt, wir gehen immer an die

Hans-Dieter Sehlleier: Sache ran über die Vermögenstruktur,

Hans-Dieter Sehlleier: um nach der Klärung der Risikoeinstufung des Kunden dann mit ihm zu besprechen,

Hans-Dieter Sehlleier: wie kann die Struktur aussehen und bleiben wir jetzt mal im Aktienbereich,

Hans-Dieter Sehlleier: in diesem Bereich Substanzwerte.

Hans-Dieter Sehlleier: Den kann ich ja einmal mit Aktienfonds bespielen, den kann ich mit Aktiendirektanlagen

Hans-Dieter Sehlleier: bespielen, den kann ich aber auch mit Wertpapierzertifikaten als Beispiel ergänzen.

Hans-Dieter Sehlleier: Und so suchen wir dann individuell für den Kunden passend auf seine Vorstellungen,

Hans-Dieter Sehlleier: ja, ich will es mal sagen, die Zusammenstellung der Anlagelösung.

Ralf Bröker: Herr Faller, Sie sind ja als...

Ralf Bröker: Wir sind Mitarbeitender eines sehr großen genossenschaftlichen Verbundunternehmens

Ralf Bröker: unterwegs und Sie machen ja nicht nur in Frankfurt Ihre Arbeit im Sinne von,

Ralf Bröker: dass Sie die Morning Briefings machen,

Ralf Bröker: sondern Sie sind ja auch bei uns bei den Banken unterwegs.

Ralf Bröker: Was kriegen Sie denn da für so eine Stimmung mit? Einerseits bei den Kolleginnen

Ralf Bröker: und Kollegen, wenn Sie mit denen sprechen, aber andererseits auch,

Ralf Bröker: was Sie ja auch häufiger machen,

Ralf Bröker: wenn Sie in Veranstaltungen sind und dann auch mal den Menschen erzählen,

Ralf Bröker: wie gerade die aktuelle Wirtschaftslage, politische Lage und die Lage an den Märkten ist.

Ralf Bröker: Was nehmen Sie da für eine Stimmung im Moment wahr?

Norbert Faller: Also ich würde sagen, die Stimmung ist besser als die Nachrichten und das Hergeben,

Norbert Faller: weil wir werden doch schon ziemlich negativ beschallt.

Norbert Faller: Egal welches Medium man sozusagen aufmacht, ist natürlich, die Weltlage ist eher schwierig.

Norbert Faller: Ich bin jetzt noch höflich in meiner Ausdrucksweise.

Norbert Faller: Zu viele Brennpunkte, die aktuell am Horizont sind.

Norbert Faller: Aber wissen Sie, ich habe durch die Erfahrung, die wir gesammelt haben die letzten

Norbert Faller: Jahre an den Kapitalmärkten,

Norbert Faller: weiß ich immer, wenn die Nacht am dunkelsten ist, geht am nächsten Morgen trotzdem

Norbert Faller: die Sonne auf. Und das gilt genauso für die Börse.

Norbert Faller: Das heißt, wenn Sie mich hier festnageln würden, was sagen Sie denn so zur Entwicklung

Norbert Faller: in den nächsten Wochen, dann würde ich Ihnen sagen, dass ich die Einheit,

Norbert Faller: Upside, also dass der Markt nach oben geht, viel höher einschätze als die Downside.

Norbert Faller: Warum? Weil ich denke, dass Herr Trump aus dieser Nummer im Iran irgendwie raus

Norbert Faller: will oder vielleicht sogar raus muss.

Norbert Faller: Er hat nur noch sozusagen ein Mandat bis Ende Mai.

Norbert Faller: Danach muss er den Senat fragen.

Norbert Faller: Die werden nicht zustimmen. Das ist die eine Sache.

Norbert Faller: Und zum Zweiten hören wir, ich will es nur sagen, es sind alles nur Gerüchte.

Norbert Faller: Wir wissen das natürlich auch nicht.

Norbert Faller: Aber Russland scheint so, ich nenne das mal kriegsmüde zu sein.

Norbert Faller: Weil die Wirtschaftsdaten, die natürlich nicht ungefiltert sind, das wissen wir auch.

Norbert Faller: Aber die müssen sich sehr, sehr schwach entwickelt haben.

Norbert Faller: Also ganz tiefe Rezessionen in Russland und es soll wohl auch sozusagen beim

Norbert Faller: Nachschub, Soldaten zu rekrutieren, massive Probleme geben.

Norbert Faller: Und wenn ich das Ihnen jetzt sagen würde, dass wir vielleicht in diesem Jahr

Norbert Faller: ein Ende des Ukraine-Kriegs bekommen könnten,

Norbert Faller: betone das im Konjunktiv, dann würde ich sagen, wenn die Meldung über den Ticker

Norbert Faller: läuft, steigt der DAX an dem Tag um 2.000 oder 3.000 Punkte.

Norbert Faller: Ich will es wiederholen, also der steigt dann nicht 2.300 Punkte,

Norbert Faller: sondern der steigt 2.000 oder 3.000 Punkte. Warum?

Norbert Faller: Weil niemand im Markt so positioniert ist, dass sozusagen oder so vorbereitet

Norbert Faller: ist auf ein solches Event und deshalb wird sozusagen das Ding einfach durch die Decke fliegen.

Ralf Bröker: Hans-Dieter, würdest du das so ungefiltert auf unsere Mitglieder und Kunden

Ralf Bröker: loslassen oder würdest du sagen, ich habe das von Norbert Faller gehört und dem glaube ich das?

Hans-Dieter Sehlleier: Also ich sage jetzt mal so, wenn ich jetzt Trump wäre, dann wüsste ich in welche

Hans-Dieter Sehlleier: Richtung die Märkte gehen.

Hans-Dieter Sehlleier: Denn man hat ja schon bemerkt, je nachdem welchen Tweet er absetzt, reagieren die Märkte.

Hans-Dieter Sehlleier: Aber ich würde es mir wünschen, dass es so kommt, wie der Herr Faller beschrieben hat.

Hans-Dieter Sehlleier: Denn das wäre natürlich, ich sage mal, wie ein Befreiungsschlag für uns alle.

Hans-Dieter Sehlleier: Und bringt dann auch wieder Klarheit für die Märkte und Planungssicherheit, in Anführungszeichen.

Ralf Bröker: Es ist ja ein Szenario, das Sie aufgezeigt haben. Aber allein die Tatsache,

Ralf Bröker: dass es Fachleute gibt, die dieses Szenario denken,

Ralf Bröker: ist für mich schon mal ein positives Zeichen in einer Zeit, in der,

Ralf Bröker: wie Sie gerade richtig formuliert haben, wir meistens nicht nur pessimistisch,

Ralf Bröker: sondern teilweise sogar depressiv durch die Gegend gehen.

Ralf Bröker: Wenn das Beste an den Nachrichten der Wetterbericht ist oder die Sportberichterstattung

Ralf Bröker: und das Emotionalste, wo wir glauben, uns unbedingt beteiligen müssen,

Ralf Bröker: eine Wahlberichterstattung ohne Haar ist,

Ralf Bröker: nämlich da, wo in der Ostsee ein großes Säugetier abgeschleppt wird, dann muss ich sagen,

Ralf Bröker: Ich brauche solche Nachrichten. Ich brauche einfach auch Menschen,

Ralf Bröker: die sagen können, es gibt da nicht nur einen Silberstreif am Horizont,

Ralf Bröker: sondern wenn folgende Situation passiert,

Ralf Bröker: dann kommt da aber mal richtig Dampf in den Kessel und dann hören wir es überall

Ralf Bröker: pfeifen und dann wollen alle Leute in die Märkte rein.

Ralf Bröker: Ist schon gut, wenn man vorher da investiert ist.

Norbert Faller: Ja, der Ansatz muss immer so sein, auf verschiedene Szenarien vorbereitet zu sein.

Norbert Faller: Wenn wir uns irren sollten, kann auch passieren, dass wir sozusagen noch nächstes

Norbert Faller: Jahr über die Straße von Hormuz reden und vielleicht nächstes Jahr auch noch

Norbert Faller: über den Ukraine-Krieg, dann sind wir falsch positioniert. Also das muss man ganz klar sagen.

Norbert Faller: Was dem einhergehen sollte, ich will das nur nochmal ergänzen,

Norbert Faller: auch für die Leute, die sich nicht unbedingt nur für Aktien interessieren,

Norbert Faller: sollte dann sein, wenn die beiden Events eintreten, so wie ich es einschätze,

Norbert Faller: dann werden wir vermutlich in den USA weitere Zinssenkungen sehen und wir werden

Norbert Faller: keinesfalls Zinserhöhungen dann von der EZB sehen, weil die Preisentwicklung

Norbert Faller: das einfach dann nicht hergibt.

Norbert Faller: Wenn es länger dauert, wird die Inflation zurückkommen, dann wird die EZB die

Norbert Faller: Zinsen anheben, aber wenn das eben nicht so kommt, dann haben wir Platz für

Norbert Faller: Zinssenkungsspielraum und Zinssenkungsjahre waren immer gute,

Norbert Faller: starke Jahre für Aktien.

Norbert Faller: Also das würde sozusagen fundamental auf ein sagenhaftes Fundament treffen,

Norbert Faller: die Zinssenkungen als Folge Beendigung von zwei Kriegshandlungen.

Ralf Bröker: Das würde die Wirtschaft insgesamt ja antreiben. Also wenn dann Geld im Markt

Ralf Bröker: ist, ist das ja nicht nur für die Aktienmärkte gut.

Ralf Bröker: Vielleicht werden dann sogar mehr Wohnungen in Deutschland gebaut, wer weiß.

Norbert Faller: Also es wird auf jeden Fall, wenn ich das sagen darf oder ergänzen darf,

Norbert Faller: es wird auf jeden Fall mal wieder mehr gekauft werden.

Norbert Faller: Weil wir haben ja einen regelrechten Käuferstreik seit vier Wochen.

Norbert Faller: Wir sehen das an den sogenannten Einkaufsmanager-Indizes.

Norbert Faller: Die fallen wie ein Stein. Also die Leute machen die Taschen zu.

Norbert Faller: Wahrscheinlich bleibt das Auto zweimal mehr in der Woche stehen und man setzt

Norbert Faller: sich mal aufs Fahrrad oder aufs E-Bike.

Norbert Faller: Und das ist also regelrecht Konsumverzicht, den wir hier sehen.

Ralf Bröker: Es gehen mehr Leute zum Discounter und weniger in den Delikatessenladen. Das ist schon spürbar.

Ralf Bröker: Ja, ich kann das nachvollziehen. Die Stimmungslage ist tatsächlich im Moment auch so.

Ralf Bröker: Und ein Thema von Ihnen ist ja dann auch die Politik ganz grundsätzlich.

Ralf Bröker: Trägt im Moment ja auch nicht dazu bei, dass man da wirklich voller Freude hinschaut

Ralf Bröker: und sagt, wir freuen uns auf den Bürokratieabbau.

Ralf Bröker: Wir freuen uns darauf, dass Gesetze es ermöglichen, das Leben leichter zu machen,

Ralf Bröker: schneller Bauanträge zu kriegen oder über die Straßen zu fahren und zu sagen,

Ralf Bröker: okay, Benzin kostet gerade nicht 2,30 Euro den Liter. Das ist schon ein Thema.

Ralf Bröker: Generell Politik in Deutschland, Ihre Einschätzung da im Moment?

Norbert Faller: Da bin ich der Falsche, da müssen sich jemanden einladen. Ich habe da privat

Norbert Faller: eine Meinung, aber das würde ich ungern kundtun.

Ralf Bröker: Aber wir haben ja gerade über Donald Trump gesprochen. Solche Verhältnisse haben

Ralf Bröker: wir ja nicht und das ist ja auch gut so.

Norbert Faller: Das ist wirklich gut so.

Ralf Bröker: Aber Bürokratie haben wir schon, ne?

Norbert Faller: Ja, wir haben ja vorhin kurz ein Vorgespräch gehabt. Ich habe das mal kurz ergänzt.

Norbert Faller: Einer meiner besten Kumpels ist Grieche.

Norbert Faller: Und Griechenland hat nach der Euro-Krise, Sie können sich erinnern,

Norbert Faller: 2013, ich glaube, Schäuble sagte, isch over, Griechenland hat die Hausaufgaben gemacht.

Norbert Faller: Und das kann man, glaube ich, wir können Griechenland 2013 nicht mit Deutschland vergleichen, heute.

Norbert Faller: Aber wir laufen so in eine ähnliche Situation hinein.

Norbert Faller: So, wenn Sie heute in Griechenland irgendwas erledigen wollen beim Amt,

Norbert Faller: also Personalausweis beantragen, Bauantrag, Mülltonne bestellen,

Norbert Faller: umziehen, können Sie alles über eine App machen.

Norbert Faller: Die wurde entwickelt ab 2014 und wird permanent ergänzt.

Norbert Faller: Und ich glaube, bei uns in Deutschland ist der Leidensdruck noch nicht groß

Norbert Faller: genug, auch auf die Politik, sich den...

Norbert Faller: Um Reformen zu stellen, die offenkundig da sind, das ist Gesundheit,

Norbert Faller: Rente und Steuern und Sozialabgaben, das wären so die wichtigsten Punkte,

Norbert Faller: aber scheinbar ist der Leidensdruck noch nicht groß genug, wie er damals in

Norbert Faller: Griechenland war, weil die Politik natürlich auch sagt, wenn ich das jetzt ändere

Norbert Faller: oder die Reformen durchziehe, bin ich bei der nächsten Wahl unten durch und

Norbert Faller: deshalb machen die das nicht.

Norbert Faller: Also ich würde es vermuten, dass sie es nicht machen.

Norbert Faller: Ebenso Pseudo-Reformchen und die Griechen, die wurden einfach gezwungen, das zu tun.

Norbert Faller: Übrigens, ich bin regelmäßig in Spanien zum Fahrradfahren und auch da kann man

Norbert Faller: Behördengänge größtenteils digital erledigen.

Norbert Faller: Nochmal, wir reden über Griechenland, über Spanien, wo so etwas funktioniert

Norbert Faller: und bei uns, wir kriegen es nicht auf die Kette und das ist eigentlich das, wo wir ran müssten.

Ralf Bröker: Ist das auch ein Thema bei unseren Mitgliedern und Kundinnen und Kunden, Hans-Dieter?

Ralf Bröker: Oder sagen die, ach nee, ich kümmere mich um den DAX, ich kümmere mich um den

Ralf Bröker: Dow Jones, aber mich interessiert das alles gar nicht mehr.

Hans-Dieter Sehlleier: Ja, das wirtschaftliche und politische Umfeld ist schon ein Thema,

Hans-Dieter Sehlleier: weil da ja letztendlich, ich sag mal, die Stellschrauben auch sind,

Hans-Dieter Sehlleier: um uns weiter nach vorne zu bringen.

Hans-Dieter Sehlleier: Und die aktuellen politischen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen,

Hans-Dieter Sehlleier: die führen leider teilweise auch bei Investitionen zu Zurückhaltung.

Hans-Dieter Sehlleier: Sei es jetzt im Kreditbereich als auch im Anlagebereich, weil halt eine gewisse Unsicherheit da ist.

Ralf Bröker: Üblicherweise stelle ich am Ende vom Podcast immer die Frage,

Ralf Bröker: was denn so die nächsten Monate bringen werden oder was man sich wünscht für

Ralf Bröker: die Zukunft. Das haben Sie ja schon vorweggenommen.

Ralf Bröker: Deswegen würde ich die Frage jetzt gerne anders stellen. Die Bundesregierung

Ralf Bröker: hat das Thema Altersvorsorge nach vorne gebracht.

Ralf Bröker: Ich sage mal mit einem Begriff, den ich persönlich etwas irreführend finde,

Ralf Bröker: weil der Frühstart in der Leichtathletik ja der Moment ist, wo man wieder zurückgepfiffen

Ralf Bröker: wird und nochmal von vorne anfangen muss.

Ralf Bröker: Aber vielleicht passt es ja auch zur Politik, dass man da mal von vorne anfangen muss.

Ralf Bröker: Denken Sie, dass die Ideen zur privaten Altersvorsorge, die da geboren werden,

Ralf Bröker: uns weiterbringen werden? Ist das eine Chance?

Norbert Faller: Das ist das Beste, was diese Regierung bisher auf den Weg gebracht hat.

Norbert Faller: Ich kann Ihnen nicht sagen, ich habe mir das irgendwann mal bildlich so ausgemalt,

Norbert Faller: Klingbeil kommt an den Schreibtisch von Lindner und zieht dann irgendwann mal

Norbert Faller: nach ein paar Monaten irgendeine Schublade auf und findet diesen Plan,

Norbert Faller: weil der ist ursprünglich vom Herrn Lindner ausgearbeitet worden und legt ihn

Norbert Faller: auf den Tisch und sagt, super Idee.

Norbert Faller: Es ist eine super Idee. Also das wollen wir mal sagen. Wenn du vom Staat ein

Norbert Faller: bisschen Zuschuss bekommst, es soll ja viel einfacher gemacht werden wie Riester.

Norbert Faller: Es ist nicht so kostenlastig wie die Riester-Rente.

Norbert Faller: Auch ganz wichtig, Kosten müssen da raus. Da müssen die Gesellschaft und auch

Norbert Faller: wir als Union dann eben mal ein bisschen auf Provision verzichten.

Norbert Faller: Aber wenn du in der Tat 150 Euro, 40 kriegst du noch geschenkt vom Staat,

Norbert Faller: also so sagen wir mal 200 Euro, über 40 Jahre konsequent in ein Aktienprodukt einzahlst.

Norbert Faller: Dann kommt da hinten richtig was raus.

Norbert Faller: Also wir haben es mal gerechnet, haben jetzt die Performance unterstellt,

Norbert Faller: wie sie die letzten 40 Jahre waren und haben das sozusagen nach vorne übertragen über die 40 Jahre.

Norbert Faller: Und du zahlst dann, ich glaube die Zahl war so knapp 90.000 Euro selbst ein

Norbert Faller: und die Gesamtsumme ist nicht 90.000, sondern die ist bei über 300.000 Euro

Norbert Faller: und da sieht man mal diesen Vermögenszuwachseffekt.

Norbert Faller: Und ich glaube, wenn jeder Rentner, zukünftiger Rentner, neben seiner staatlichen

Norbert Faller: Rente noch einmal 350.000 Euro auf dem Konto hat,

Norbert Faller: dann fühlt er sich als Rentner deutlich besser aufgestellt als der heutige Rentner.

Norbert Faller: Deshalb ist das eine super Sache, die da verabschiedet wurde.

Ralf Bröker: Hans-Dieter, siehst du das auch so?

Hans-Dieter Sehlleier: Ich sehe das absolut so und ich finde es absolut richtig,

Hans-Dieter Sehlleier: dass man auch den Aktienmarkt bei der langfristigen Anlage- und Vermögensentwicklung

Hans-Dieter Sehlleier: berücksichtigt, denn der Fall hat schon anklingen lassen, diese Renditen,

Hans-Dieter Sehlleier: die man da erzielen kann, die gibt es in keinem anderen Segment.

Hans-Dieter Sehlleier: Und wir haben anfangs nochmal über Risiken und Chancen gesprochen und ich will

Hans-Dieter Sehlleier: hier zum Schluss ganz klar auch nochmal sagen, ein Aktieninvestment gehört für

Hans-Dieter Sehlleier: mich in der Vermögensstruktur absolut dazu.

Hans-Dieter Sehlleier: Aber ich muss als Anleger mit Risiken klarkommen.

Hans-Dieter Sehlleier: Und wenn ich Angst habe oder ein ungutes Gefühl habe, wenn der Markt nach unten

Hans-Dieter Sehlleier: geht, lasse ich es bleiben. Aber für den, der langfristig Vermögen aufbauen

Hans-Dieter Sehlleier: will, nennenswert Vermögen aufbauen will, der muss in den Aktienmarkt rein.

Hans-Dieter Sehlleier: Die Chancen überwiegen einfach.

Ralf Bröker: Dann habe ich aber auch noch eine gute Nachricht zum Schluss.

Ralf Bröker: Das ist heute die Sendung der guten Nachrichten.

Ralf Bröker: Junge Leute interessieren sich dafür nicht nur sehr, sondern die machen auch

Ralf Bröker: mehr. Es sind tatsächlich eher die älteren Semester, die da noch ein bisschen

Ralf Bröker: Schwierigkeiten mit haben.

Ralf Bröker: Junge Leute und Aktien, Aktienfonds etc.

Ralf Bröker: Sind eindeutig enger zusammen und das ist eine gute Entwicklung.

Ralf Bröker: Ich sage vielen Dank in die Runde und bis demnächst. Immer gern.

Hans-Dieter Sehlleier: Dankeschön.

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