Nagel & Benz: Der Freitags-Deal und weitere Gründe für Optimismus

Shownotes

Die USA und der Iran sind in möglicherweise erfolgreichen Friedensgesprächen – und natürlich beeinflusst das die Märkte in aller Welt. Was das für die Mitglieder, Kundinnen und Kunden des Private Bankings der Vereinten Volksbank bedeutet, darüber sprechen in dieser Folge von Verblüffend Private die Wertpapierexperten Frank Nagel und Alexander Benz.

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Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast bei Verblüffend Private meine Kollegen

Ralf Bröker: Nagel und Benz. Hallo lieber Frank Nagel.

Frank Nagel: Hallo Ralf.

Ralf Bröker: Und hallo Alexander.

Alexander Benz: Hallo Ralf, grüß dich.

Ralf Bröker: Drei wichtige Ereignisse liegen hinter uns und einiges Wichtiges vor uns.

Ralf Bröker: Eins, über das wir heute wahrscheinlich etwas weniger sprechen.

Ralf Bröker: Gestern Abend war die Vertreterversammlung der Vereinten Volksbank.

Ralf Bröker: War eine spannende Sache, glaube ich.

Alexander Benz: Auf jeden Fall ist es bei unseren Mitgliedern richtig gut angekommen.

Ralf Bröker: Wir waren ja bei der Agrarwills, beim Futtermittelwerk in Dorsten.

Ralf Bröker: Die Halle war richtig schön, nicht nur geschmückt, sondern da gab es dann auch

Ralf Bröker: die Vorträge, Vorstandsbericht, Bericht des Aufsichtsrates, Wahlen, Ehrungen und so weiter.

Ralf Bröker: Wer sich dafür interessiert, auf der Homepage gibt es da auch die ein oder andere

Ralf Bröker: Mitteilung zu, aber auch in den lokalen Medien wird darüber berichtet.

Ralf Bröker: In den nicht lokalen Medien, sondern in den überregionalen Medien spielt natürlich,

Ralf Bröker: ganz andere Themen eine Rolle.

Ralf Bröker: Unter anderem die Situation rund um die Straße von Humus und natürlich auch

Ralf Bröker: das, was bei den Notenbanken gerade passiert.

Ralf Bröker: Und ich habe es geschafft, das Wort Trump in diesem Fall nicht in den Mund zu nehmen.

Ralf Bröker: Frank, was macht dann gerade diese Einigung, die bevorsteht mit dem Iran und

Ralf Bröker: den USA? Was hat das für Folgen für unsere Mitglieder und Kunden und Kundinnen,

Ralf Bröker: die in Wertpapieren investiert sind?

Frank Nagel: Ja, wo fange ich an? Also erstmal muss es komplett offiziell sein.

Frank Nagel: Im Moment heißt es ja, am Freitag soll das auch offiziell unterschrieben werden, das ganze Papier.

Frank Nagel: Und dann geht es natürlich auch noch darum, was steht da im Detail wirklich

Frank Nagel: drin. Ein paar Dinge sind durchgesickert. Zum Schluss die Nachricht,

Frank Nagel: dass der Iran gerne Gebühren nehmen möchte von den Schiffen,

Frank Nagel: die da alle durchfahren. Das steht dann auch im Raum wie Trump überhaupt.

Frank Nagel: Das so akzeptiert. Tatsache ist aber, wenn es jetzt wirklich Richtung Ende gehen

Frank Nagel: sollte und dieses Thema vom Tisch ist, dann kann man von ausgehen,

Frank Nagel: dass natürlich für die Wirtschaft an sich erstmal ein positives Signal gesendet

Frank Nagel: wird, nämlich Energie könnte wieder billiger werden.

Frank Nagel: Dementsprechend sind die Zentralbanken hoffentlich nicht mehr so in der Lage

Frank Nagel: oder gezwungen, unbedingt über Zinserhöhungen nachzudenken, sondern zu sagen,

Frank Nagel: okay, erstmal abwarten, wie sich das überhaupt dann entwickelt.

Frank Nagel: Geht die Inflation zurück, dann können wir es vielleicht komplett vergessen.

Frank Nagel: Und wir dürfen auch nicht vergessen, die Indizes haben ja weitere Zinserhöhungen sogar eingepreist.

Frank Nagel: Die könnten dann wieder ausgepreist werden und dann wird die Börse weiter nach oben gehen.

Ralf Bröker: Alexander, die 25.000 ist ja dann nochmal wieder geknackt worden, ne?

Alexander Benz: Ja, auf jeden Fall. Also Punkt.

Alexander Benz: Man muss sagen, die 25.000 ist schon eine sehr markante Marke.

Alexander Benz: Charttechnisch würde ich auch immer auf das Januar hochgucken.

Alexander Benz: Da lag der DAX ja schon mal bei 25.507.

Alexander Benz: Ich glaube, das ist so der Deckel, der momentan oben noch sehr stark begrenzt.

Alexander Benz: Und wenn es jetzt aufgrund dieses Memorandums auf Understanding zu einem Durchbruch

Alexander Benz: kommt in Sachen Iran, USA, dann könnte es durchaus sein, dass wir wieder neue

Alexander Benz: Allzeitholven. bei den Indizes sehen könnten.

Alexander Benz: Dafür müssen wir natürlich abwarten, was genau am Freitag detailliert noch durchsickert,

Alexander Benz: welche Informationen dabei rauskommen, die jetzt den Teilnehmern noch gar nicht so bekannt sind.

Ralf Bröker: Wird das dann nur spezielle Teile der Wirtschaft betreffen oder wird es dann

Ralf Bröker: ein insgesamtes Hoch geben, weil ja alle Energie brauchen und alle Logistik brauchen?

Alexander Benz: Es wird schon den Gesamtmarkt natürlich treiben, weil das auch ein Ereignis

Alexander Benz: war, was Unruhe über den Gesamtmarkt gebracht hat, als es Ende Februar begonnen hat.

Alexander Benz: Deshalb ja gerade der energieintensive Bereich wird da schon enorm von profitieren

Alexander Benz: und das ist natürlich ein Großteil der Industrien, die davon abhängig sind.

Ralf Bröker: Frank, du hast das Thema Notenbank schon mal reingebracht. Die Europäische Zentralbank

Ralf Bröker: hat gerade eine Erhöhung durchgesetzt, wenn man so will.

Ralf Bröker: Und eigentlich waren doch alle davon ausgegangen, hast du gerade gesagt,

Ralf Bröker: dass auch noch weitere Erhöhungen kommen. Und wie wahrscheinlich ist es denn,

Ralf Bröker: dass es nicht zu Erhöhungen kommt?

Frank Nagel: Ja gut, die Fed tagt ja jetzt am Donnerstag. Da wird keine Zinserhöhung erwartet.

Frank Nagel: Da muss man weiter abwarten, wie sich das entwickelt. Aber die ganzen Prognosen

Frank Nagel: auf weitere Zinserhöhungen sind natürlich immer darauf gemünzt,

Frank Nagel: dass der Krieg dort weitergegangen wäre, dass die USA und der Iran jetzt nicht

Frank Nagel: kurzfristig Frieden schließen, sondern dass sich das Ganze noch ein bisschen

Frank Nagel: zieht, die Inflation dadurch noch weiter aufbaut.

Frank Nagel: Und deswegen ging man davon aus, okay, da werden die Zentralbanken gar nicht drum herum kommen.

Frank Nagel: Deswegen, wenn es jetzt wirklich zu diesem Frieden kommt durch günstigere Energie,

Frank Nagel: die Öltanker kommen überall wieder durch und die Energiepreise sinken,

Frank Nagel: dementsprechend die Inflation, weil dadurch natürlich auch Produktionskosten

Frank Nagel: wieder günstiger werden,

Frank Nagel: dann kann man schon so ein bisschen die Spekulationen aufmachen,

Frank Nagel: okay, müssen die Zentralbanken überhaupt über weitere Zinserhöhungen nachdenken?

Frank Nagel: Oder kann man nicht wirklich sagen, okay, wir gucken erstmal,

Frank Nagel: wie sich das entwickelt und sehen davon ab.

Frank Nagel: Weil zu schnell, zu schnelle Schüsse bringt natürlich dann auch nichts.

Frank Nagel: Und gerade in Europa muss man natürlich auch die Wirtschaft so ein bisschen

Frank Nagel: im Auge haben, auch wenn die Zentralbanken dafür nicht zuständig sind oder die EZB.

Frank Nagel: Aber trotzdem wird sie gucken, okay, erhöhe ich jetzt und schnühe so ein bisschen

Frank Nagel: die Wirtschaft ab oder lasse ich dann doch mal ein bisschen laufen,

Frank Nagel: weil erhöht haben wir ja jetzt.

Ralf Bröker: Alles schaut auf die Straße von Hormuz, alles schaut auf den Iran.

Ralf Bröker: Die Entwicklung in der Ukraine war aber nicht so positiv in den letzten Tagen und Wochen.

Ralf Bröker: Spielt das überhaupt noch eine Rolle bei den Märkten?

Alexander Benz: Das muss man schon so sehen, dass das eher von untergeordneter Rolle ist.

Alexander Benz: Wobei letztlich jetzt auch aktuell bei dem G7-Gipfel, der jetzt gerade seit

Alexander Benz: Anfang dieser Woche in Evian läuft, sicher auch die Staatsoberhäupter treffen

Alexander Benz: und das Thema Russland-Ukraine-Konflikt dort mit Sicherheit stark auf der Agenda steht.

Alexander Benz: Zelensky wird auch vor Ort sein, um zu berichten, mit welchen Gegenschlägen

Alexander Benz: die Ukrainern zuletzt erfolgreich waren.

Alexander Benz: Das ist natürlich ein politisch getriebenes Thema, was aber trotzdem auch Einflüsse

Alexander Benz: auf Rüstungsindustrie und Märkte geben wird.

Alexander Benz: Und ja, die letzten Informationen, die zumindest kamen, waren,

Alexander Benz: dass wieder ein Vorschlag da war, seitens der Ukrainer sich mit Putin an einen

Alexander Benz: Tisch zu begeben und auszuhandeln, mit welchen Möglichkeiten man sich dann annähern kann.

Alexander Benz: Ob das jetzt wieder zum Erfolg führt oder zum Misserfolg, das wird man dann abwarten.

Alexander Benz: Und ob es überhaupt ein Treffen geben wird, das steht auch noch in den Sternen.

Alexander Benz: Aber es ist zumindest, glaube ich, ein Schritt, der verdeutlicht,

Alexander Benz: dass die Ukraine auf einer etwas stärkeren Seite der Verhandlungsposition gerade steht.

Ralf Bröker: Aber Potenzial für Optimismus gibt es da nicht, ne?

Frank Nagel: Naja, man weiß ja auch nicht, inwiefern Zelensky das immer alles jetzt anspricht

Frank Nagel: und sich treffen will und und und, nur um die USA zufriedenzustellen.

Frank Nagel: Weil Donald Trump will sich natürlich am besten auch damit rühmen,

Frank Nagel: er hat da Frieden geschaffen und nach wie vor ist die Ukraine auf Mittel aus

Frank Nagel: den USA angewiesen. Also ganz Europa kann das im Moment noch nicht stemmen,

Frank Nagel: was die Ukraine eigentlich bräuchte.

Frank Nagel: Von daher kann ich noch nicht wirklich einschätzen, was macht Zelensky jetzt

Frank Nagel: einfach nur dem Schauspiel, so ich zeige, ich habe Interesse an Frieden,

Frank Nagel: ich will Frieden und und und, ins Geheim wird es aber weitergehen, weil,

Frank Nagel: man darf auch nicht vergessen, die Signale, die aus Russland kommen,

Frank Nagel: sind ja jetzt nicht so, ja wir wollen auch unbedingt Frieden.

Frank Nagel: Im Gegenteil, jeden Tag kommen neue Nachrichten mit, hier wieder was zerbombt,

Frank Nagel: da geht es weiter, da haben noch mehr Angriffe.

Frank Nagel: Also die Tätigkeit in Bezug auf, was wird alles so besprochen, das passt nicht.

Ralf Bröker: Worauf schauen denn unsere Mitglieder, Kundinnen und Kunden,

Ralf Bröker: wenn sie denn mit euch darüber sprechen, wie gerade so die Anlagesituation ist?

Alexander Benz: Und ich würde fast sagen, so mit erstmal aufs eigene Depot, damit man da guckt,

Alexander Benz: wie man insgesamt derzeit aufgestellt ist mit seinen Aktientiteln und Positionen,

Alexander Benz: und wo eventuell Handlungsbedarf besteht,

Alexander Benz: wo vielleicht Werte ganz gut gelaufen sind, wo ich dann bei einer Marke von

Alexander Benz: 25.000 Punkten auch überlege, Gewinne mitzunehmen und mal mich ein bisschen

Alexander Benz: an die Seite zu stellen, um mein Depot vielleicht wieder neu aufzustellen.

Alexander Benz: Und bei anderen Kunden natürlich auch, wann finde ich den günstigen Einstiegsmoment,

Alexander Benz: ab wann ich wieder einsteigen kann und der Markt vielleicht oder gewisser Titel günstig bepreist sind.

Ralf Bröker: Ist das nicht so ein Moment, wo alle, sag ich mal, darauf warten,

Ralf Bröker: dass da der zumindest 60 Tage Frieden kommt an der Straße von Hormuz?

Frank Nagel: Ja gut, Friedensgespräche oder angekündigter Frieden, den hatten wir jetzt schon

Frank Nagel: öfter seitens Donald Trump, wurde ja von Iran dann nie bestätigt.

Frank Nagel: Das ist jetzt das erste Mal, dass der Iran bestätigt, es gibt Gespräche und

Frank Nagel: wir haben ja Einigungen.

Frank Nagel: Am Ende steht immer noch, solange es Freitag nicht fest ist,

Frank Nagel: Details nicht bekannt sind, kann man da noch gar nichts zu sagen.

Frank Nagel: Und ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist.

Frank Nagel: Letztendlich gibt es immer die eine oder andere Aktie, die gerade ein bisschen

Frank Nagel: gefallen ist, wo man dann darüber nachdenken kann, reinzugehen und andere Aktien,

Frank Nagel: die wiederum super gelaufen sind, bei denen man dann über Gewinnmitnahmen reden kann.

Frank Nagel: Also das Spielchen kann man, glaube ich, immer spielen, weil nie alles gleichzeitig

Frank Nagel: nach oben schießt und nie auch alles gleichzeitig nur noch am Fallen ist.

Frank Nagel: Von daher kann man da immer über Themen reden und nach wie vor,

Frank Nagel: ja, das entscheidende Thema ist, was ist Freitag?

Ralf Bröker: Aber wenn ich euch richtig verstanden habe, Aber dann ist es so,

Ralf Bröker: dass am Freitag, sollte es zu einer positiven Entwicklung kommen,

Ralf Bröker: die ganzen Märkte nach oben gehen.

Ralf Bröker: Und dass, wenn am Freitag keine Einigung zustande kommt, wahrscheinlich auch

Ralf Bröker: alle Märkte irgendwie betroffen sein werden?

Frank Nagel: Ja, Ernüchterung wird da sein und natürlich kann man auch davon ausgehen,

Frank Nagel: dass Kurs auch wieder fallen.

Frank Nagel: Man darf aber auch nicht vergessen, so ein bisschen Euphorie auf Freitag ist

Frank Nagel: eh schon wieder aus dem Markt raus. Das war schon gestern, vorgestern,

Frank Nagel: als das bekannt worden ist.

Frank Nagel: Da war natürlich alles euphorisch, alles schießt nach oben, nur hat sich das

Frank Nagel: dann wieder ein bisschen nach unten hineingependelt.

Frank Nagel: Und der Markt weiß, wie Donald Trump tickt. Der Markt weiß, da kann alles von

Frank Nagel: heute auf morgen alles in die andere Richtung gehen.

Frank Nagel: Von daher zu euphorisch sind die Leute erst dann, wenn wirklich heißt,

Frank Nagel: wir haben unterschrieben.

Frank Nagel: Alles ist offen, alles ist toll und es kann weitergehen. Und Hormuz ist wieder

Frank Nagel: frei, in Anführungszeichen.

Frank Nagel: Dann wird der Markt, glaube ich, sehr euphorisch sein, weil es gibt viel Liquidität

Frank Nagel: im Markt. Der Markt will nach oben.

Frank Nagel: Das hat man immer daran gesehen, dass man über Frieden Friedensnachrichten gesehen

Frank Nagel: hat. Es geht sofort nach oben. Das heißt, die warten nur darauf.

Frank Nagel: Um reinzugehen, deswegen kann man optimistisch sein, definitiv.

Ralf Bröker: Das klingt doch eigentlich gar nicht mal so schlecht. Wenn ich überlege,

Ralf Bröker: wie wir die letzten Male zusammengesessen haben, da waren wir nicht immer so

Ralf Bröker: optimistisch. Ich stelle auch bei euch ein gewisses Lass-mal-Kommen-Fest.

Frank Nagel: Ja, guck dir die Indizes an letztendlich. Der DAX ist bei 25.000,

Frank Nagel: obwohl diese Themen da sind.

Frank Nagel: Das heißt, diese Abverkaufsstimmung, die man ganz am Anfang hatte,

Frank Nagel: die ist ja dann doch nicht da.

Frank Nagel: Beziehungsweise es ging ja runter, aber es hat sich alles wieder eingependelt.

Frank Nagel: Weil die Leute investiert haben.

Frank Nagel: Genau, ja, aber weil der Markt dann auch doch nicht so nervös war,

Frank Nagel: wie man dachte, sondern sagte, ja gut, das ist auch wieder eine Geschichte,

Frank Nagel: irgendwann wird die enden, so oder so und dann geht es wieder auf die normalen

Frank Nagel: Tätigkeiten und dann guckt man wieder auf Unternehmensnachrichten,

Frank Nagel: Wirtschaftsnachrichten und so weiter.

Ralf Bröker: Stimmt, das ist ja auch noch wichtig, ne?

Frank Nagel: Da war es, ja genau.

Ralf Bröker: Ob Unternehmen Gewinne machen, ob sie Innovationen einsteigen,

Ralf Bröker: in Innovationen einsteigen, ob sie neue Märkte erobern oder so,

Ralf Bröker: das war auch mal wichtig, ne? Das ist weiterhin wichtig.

Alexander Benz: Also das, was im ersten Quartal sehr stark beflügelt hat, war der Treiber rund

Alexander Benz: um Werte der Halbleiterindustrie und das Thema künstliche Intelligenz.

Alexander Benz: Gerade bei den Unternehmen war das so, dass sie in der Regel zum großen Teil

Alexander Benz: ihre Gewinnerwartungen, die der Markt an sie gesetzt hat, schlagen konnten.

Alexander Benz: Und das hat natürlich auch die relevanten Indizes auf diese Rekordstände hochgetrieben.

Alexander Benz: Und da sehe ich jetzt erstmal wenig Argumente, dass das nicht in den nächsten

Alexander Benz: Quartalen sich daran anschließen könnte, weil die Nachfragesituation nach den

Alexander Benz: Chips und Halbleitern eben ungebrochen hoch ist.

Ralf Bröker: Und dann sollen sie ja nicht nur aus China kommen, sondern sie sollen ja am

Ralf Bröker: besten weltweit produziert werden, damit die Nachlieferung oder die Belieferung

Ralf Bröker: von Unternehmen, die diese Chips brauchen, sichergestellt ist.

Ralf Bröker: Gilt übrigens auch für andere Bereiche, nicht nur für Chips.

Ralf Bröker: Gilt für Energie, wenn ich das richtig weiß.

Ralf Bröker: Gilt für Medikamente und so weiter. Also das ist so diese Konzentration auf einige Unternehmen.

Ralf Bröker: Das sorgt schon für eine gewisse Krisenanfälligkeit.

Alexander Benz: Auch da gilt, je breiter die Zuliefererkette diversifiziert ist,

Alexander Benz: desto besser ist das für das Unternehmen letztlich.

Ralf Bröker: Dann hoffen wir mal, dass Politik und Wirtschaft diese Erkenntnis auch in Taten umsetzen.

Ralf Bröker: Vielen Dank in die Runde.

Frank Nagel: Bis zum nächsten Mal.

Alexander Benz: Danke, bis zum nächsten Mal.

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