Hendrik Berkel: Estate Planning für den Mittelstand

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00:00:23: Mein Name ist Ralph Bröker und heute spreche ich mit Henrik Berkel von der Vereinten Volksbank,

00:00:28: Henrik Berg ist Berater Firmenkunden und Spezialist Vermögensberatung. Er spricht jeden Tag mit Mitgliedern und Kunden, zum Beispiel über Generationen, übergreifende Beratung von Unternehmerinnen und Unternehmern.

00:00:39: Das ist ein Spezialgebiet des sogenannten über das wir ja schon in der verblüffend private Folge mit Benedikt Haus gesprochen haben. Doch dazu gleich mehr. Erst einmal herzlich willkommen lieber Kollege Berkel.

00:00:52: Hallo Herr Bröker.

00:00:54: Grade im Mittelstand wird nicht in Quartalsberichten, sondern sehr oft in Generationen gedacht. Muss man ja auch.

00:01:02: Zum Beispiel die Seniorchefin gerade plant die Verantwortung an eins der Kinder zu geben oder wenn der bisherige Chef ab jetzt als Mitarbeiter beim eigenen Nachwuchs angestellt ist oder wenn man dadrüber nachdenkt, ob eins der eigenen Kinder wohl den Betrieb übernehmen könnte.

00:01:17: Heißt dann häufig das Stichwort. Aber was bedeutet das für ein Unternehmen, Herr Werkel.

00:01:23: Ja, ist erstmal grundsätzlich der Fachbegriff für die Beratung, für die Vermögensübertragung. Hierbei unterscheidet man bei Unternehmen zum rein privaten Übertrag, natürlich, dass es hier auch noch eine ganz differenzierte Betrachtungsweise gibt

00:01:37: Als erstes ist natürlich zu überprüfen, wie es das Unternehmen aufgebaut.

00:01:42: Und oftmals, wie sie gerade beschrieben haben, handelt es sich um familiäre Unternehmensstrukturen, die dann auch eine Übertragung innerhalb der Familie vorsehen. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten,

00:01:53: Zum einen kann man natürlich familiär interne.

00:01:57: Nachfolger finden oder aber auch, dass das Unternehmen so aufgebaut ist, dass noch weitere Inhaber mit dazu gehören, die dann dementsprechend den anderen Partner mit rauskaufen.

00:02:08: Oder man sucht vielleicht auch einen ganz externen Nachfolger. Hierbei gibt's dann auch wieder Unterschiede. Zum einen kannst du Mitarbeiter sein

00:02:15: zum anderen kann's aber auch vielleicht ein Mitbewerber sein. Oder ganz weiter gedacht, vielleicht sogar einen Finanzinvestor, der das Unternehmen als Renditeobjekt einkauft.

00:02:24: Also sehen wir, es sehr komplexes Thema, womit man natürlich erstmal eine Analyse des Unternehmens,

00:02:31: durchführen muss. Hierbei findet erstmal die Überprüfung statt, wie hoch ist der Unternehmenswert,

00:02:37: und hierzu haben wir natürlich unsere Fachleute und dementsprechend ein Expertenteam, was sich damit auseinandersetzt. Ich verstehe mich hier mehr oder weniger nur als Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Experten und führe dann alles zusammen.

00:02:52: Buddenbrooks. Oder die Kardässions, Estate hat schon immer spannende Geschichten geschrieben. Gilt es auch für die Unternehmerinnen und Unternehmen in unserer Region, Herr Berger?

00:03:03: Ich denke mal, in so einem großen Ausmaß, wie sie gerade die Beispiele genannt haben, habe ich das jetzt hier noch nicht erlebt. Aber auch im Kleinen, wie wir's auch vielleicht aus dem Privaten kennen, gibt's natürlich schon Differenzen

00:03:15: innerhalb von Familien oder übertragen. Aber auch hier merken wir immer wieder, dass

00:03:20: auch oftmals zum Testen sozusagen, wie verhält sich der Nachwuchs im Unternehmen gerne einfach mal nur Anteile übertragen werden oder vielleicht

00:03:29: Familienmitglied mit in die Geschäftsführung aufgenommen wird, um erstmal zu prüfen, macht es ihnen überhaupt Spaß?

00:03:35: Ist es das richtige für ihn oder stellt er vielleicht nachher fest, nein, das ist nicht meins und dann muss man sich nochmal neu zusammensetzen und nach neuen Lösungen überlegen.

00:03:46: Das auf der Homepage des Private Bankings steht ja für verblüffend. Welchen verblüffenden Tipp haben sie denn für die Unternehmerinnen und Unternehmer in unserer Hörerschaft?

00:03:58: Also ich glaube, man darf hier einfach die Zeit nicht außen vor lassen. Man muss sich früh genug damit auseinandersetzen und früh genug planen, weil wenn man die Zeit.

00:04:08: Bringt, sich damit auseinanderzusetzen, hat man auch die Chancen, dementsprechend zu gestalten. Und die Gestaltungsmöglichkeiten sind dann deutlich breiter und man hat viel mehr Möglichkeiten, auch Freibeträge im steuerlichen

00:04:20: mitzunehmen und die ganzen Möglichkeiten auch auszudenken und zu planen, weil eins steht fest, dieser Prozess geht nicht innerhalb von zwei Stunden.

00:04:29: Mehr Zeit ist der verblüffende Tipp von Henrik Bergl heute im Gespräch mit verblüffend private vielen Dank.

00:04:37: Sehr gerne.

00:04:40:

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